Samstag, 18. April 2026
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Rendite in Maspalomas: Gran Canaria entreißt der Halbinsel das Finale des Queen's Cup.

Rendite in Maspalomas: Gran Canaria entreißt der Halbinsel das Finale des Queen's Cup.

GARA HERNÁNDEZ - M24H Donnerstag, 22. Januar 2026

Mit einem Schritt, der Gleichstellungspolitik und eine ambitionierte Marketingstrategie verbindet, hat der Inselrat von Gran Canaria auf der Fitur eine Vereinbarung getroffen, die das geografische Monopol des spanischen Frauenfußballs bricht. Die Austragung des Finales der Copa de SM la Reina Iberdrola am 16. Mai 2026 im Estadio Gran Canaria ist nicht nur ein Sportereignis, sondern auch ein strategischer Schachzug, um die Insel im Vorfeld der Weltmeisterschaft 2030 als Drehscheibe für globale Veranstaltungen zu etablieren.

Ein historischer Meilenstein für die Dezentralisierung des Sports. Der Erfolg dieses Finales wird nicht allein am Ergebnis gemessen, sondern auch daran, ob Gran Canaria beweisen kann, dass seine Flugverbindungen und die Infrastruktur für Unterkünfte problemlos ein nationales Großereignis bewältigen können. Die Ankündigung unterstreicht die Bedeutung des „Kronjuwels“ des inseltypischen Sporterbes. Das Stadion, das derzeit 32.400 Zuschauern Platz bietet – eine Kapazität, die Sportrat Aridany Romero voll ausschöpfen möchte –, wird technisch und kapazitätsmäßig modernisiert und auf über 44.000 Plätze erweitert.

Antonio Morales, Präsident des Inselrats von Gran Canaria, bezeichnete die Vereinbarung mit dem spanischen Fußballverband (RFEF) als „historisches Ereignis“. Zum ersten Mal in der Geschichte des Turniers findet das Finale jenseits des Atlantiks und somit außerhalb der Iberischen Halbinsel statt. Morales positioniert Gran Canaria aus Sicht des öffentlichen Vermögensmanagements nicht als saisonales Reiseziel, sondern als hochrangiges Logistikzentrum, das die für eine Veranstaltung dieser Größenordnung erforderlichen Sicherheits-, Transport- und Gastronomiedienstleistungen erbringen kann.

Für die Inselregierung ist Sport eine „strukturelle Säule“. Die Strategie ist klar: Die Sichtbarkeit des Frauenfußballs – ein Markt in voller Expansionsphase mit steigenden Kennzahlen für soziales Engagement – ​​soll genutzt werden, um die Infrastruktur der Insel gegenüber den internationalen Aufsichtsbehörden der FIFA im Vorfeld der Weltmeisterschaft 2030 zu validieren.

Das Finale der Copa de la Reina dient als Belastungstest für die Organisation. Die Fähigkeit der Insel, Giganten wie den FC Barcelona und Real Madrid (derzeit im Viertelfinale) anzuziehen und die lokalen Fans zu mobilisieren – mit der Frauenmannschaft von CD Teneriffa als großer Hoffnung der Region – wird als Gradmesser für die Effizienz des Insel-Sportinstituts (IID) bei der Bewältigung großer Besucherströme dienen.

Über die logistischen Aspekte hinaus unterstreicht die Vereinbarung das Engagement für soziale Verantwortung von Unternehmen (CSR). Indem der Inselrat den Frauenfußball bei Fitur ganz oben auf seine Agenda setzt, will er die Verteilung der Tourismuseinnahmen verbessern und eine Zielgruppe ansprechen, die sich der Werte der Inklusion bewusst ist. Wie Romero betonte, ermöglicht das Erreichen dieser Meilensteine, Inklusion in den Mittelpunkt der Inselwirtschaft zu rücken und die Ausgaben für Sport in eine Investition in das internationale Ansehen umzuwandeln.

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