Montag, 19. Januar 2026
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San Bartolomé de Tirajana eröffnet Nachbarschaftsdebatte über den Entwurf der neuen Verordnungen

San Bartolomé de Tirajana eröffnet Nachbarschaftsdebatte über den Entwurf der neuen Verordnungen

MASPALOMAS24H Freitag, 09. Januar 2026

Alejandro Marichal: „Das oberste Ziel ist eine dynamische Regulierung, die eine echte Bürgerbeteiligung an öffentlichen Angelegenheiten ermöglicht und die Transparenz in der kommunalen Verwaltung stärkt.“


Ruyman Cardoso: „Dieser Prozess trägt dazu bei, die Verwaltung näher an die Bürger heranzuführen und ihre Funktionsweise zu erklären.“

 

Die Abteilung für Bürgerbeteiligung startet im Januar eine Reihe von Workshops, um den Entwurf der neuen Bürgerbeteiligungsverordnung zu erarbeiten. Diese Phase folgt auf ein Jahr Vorbereitung und bietet die Gelegenheit, die Anliegen der Einwohnerinnen und Einwohner der Gemeinde direkt anzuhören. In diesen Präsenztreffen werden Vorschläge gesammelt, die das Dokument vor seiner formellen Einreichung bereichern und sicherstellen sollen, dass die endgültige Verordnung den Konsens der Bevölkerung widerspiegelt.

 

Dieser Prozess begann mit einer sorgfältigen Vorplanung. In der ersten Phase wurden ein Zeitplan erstellt und das Gemeindegebiet kartiert, um relevante Institutionen, Gruppen und gesellschaftliche Akteure zu identifizieren. Anschließend fanden Fachgespräche mit Mitarbeitern der Gemeindeverwaltung, Vertretern der Nachbarschaften und Vertretern des Bildungssektors statt, um die Grundlagen des Dokuments zu schaffen und dessen Struktur festzulegen. Diese Maßnahmen ermöglichten die Sammlung von Informationen aus verschiedenen Bereichen und die Erstellung eines Entwurfs, der die Realität der Gemeinde präzise widerspiegelt.

 

Ein Eckpfeiler des Projekts war die Einbindung junger Menschen. In den vergangenen Monaten fanden Workshops an den weiterführenden Schulen der Gemeinde statt, die die Bedeutung einer partizipativen Kultur in den Mittelpunkt stellten. In diesen Veranstaltungen wurden Vorschläge direkt von den Schülerinnen und Schülern gesammelt, um sicherzustellen, dass ihre Anliegen in den Verordnungsentwürfen Berücksichtigung fanden. Darüber hinaus besteht seit Juni letzten Jahres die Möglichkeit für alle, individuelle Vorschläge einzureichen, was die persönliche Beteiligung fördert.

 

Alejandro Marichal erklärte zu dieser neuen Phase: „Wir wollen die Bürgerbeteiligung fördern, und dafür ist es unerlässlich, dass die Einwohner direkt in die Ausarbeitung der Verordnungen einbezogen werden.“ Der Erste Stellvertretende Bürgermeister betonte: „Nur so erreichen wir partizipative und demokratische Verordnungen, die von allen mitgestaltet werden und den tatsächlichen Bedürfnissen der Gemeinde entsprechen.“ Er fügte hinzu: „Dieser Prozess beschränkt sich nicht auf die Verabschiedung eines Dokuments, sondern zielt vielmehr darauf ab, eine Kultur der Bürgerbeteiligung am öffentlichen Leben zu festigen.“

 

Der Stadtrat für Bürgerbeteiligung, Ruyman Cardoso, hob seinerseits den Bildungscharakter dieser Initiative hervor. „Diese Workshops helfen den Bürgern zu verstehen, wie die Verwaltung funktioniert und wie Vorschriften erstellt werden“, erklärte er. Cardoso betonte: „Wir wollen bürokratische Probleme gemeinsam mit den Einwohnern angehen, damit sie die Abläufe und die damit verbundenen Schwierigkeiten kennen.“ In diesem Zusammenhang fügte er hinzu: „Auch Politiker sind nur Menschen, und dieser enge Dialog ermöglicht ein besseres Verständnis der Arbeit in der Verwaltung.“

 

Die erste Runde der partizipativen Workshops findet im Januar 2026 nach folgendem Zeitplan statt: offizielle Vorstellung des Prozesses am 12. Januar, Tunte am 14. Januar, El Pajar am 20. Januar, Castillo del Romeral am 21. Januar, El Tablero am 22. Januar und San Fernando am 27. Januar. Alle Veranstaltungen beginnen um 18:00 Uhr. In Tunte findet der Workshop im Kulturverein Santiago el Chico statt.

 

Wer an einer Teilnahme interessiert ist, muss sich im Voraus per E-Mail anmelden an [E-Mail geschützt] Diese Sitzungen stehen allen Bürgern offen und dienen dazu, den Verordnungsentwurf vorzustellen, Fragen zu beantworten und Anregungen einzuholen.

 

Das Expertenteam wird unterdessen weiterhin Gespräche mit wichtigen Akteuren der Gemeinde führen, um den Beteiligungsprozess abzuschließen. Ziel ist es, ein dynamisches Regelwerk zu schaffen, das die aktive Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger an öffentlichen Angelegenheiten ermöglicht und die Transparenz der Gemeindeverwaltung stärkt. Die Abteilung für Bürgerbeteiligung ruft alle Einwohnerinnen und Einwohner dazu auf, an diesen Treffen teilzunehmen und sich aktiv an der Gestaltung des zukünftigen Beteiligungsmodells der Gemeinde zu beteiligen.

 

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