Donnerstag, 12. Februar 2026
Maspalomas24h
Eine drastische Anpassung von der Iberischen Halbinsel: Gran Canaria verliert im März 2026 11.827 Sitze.

Eine drastische Anpassung von der Iberischen Halbinsel: Gran Canaria verliert im März 2026 11.827 Sitze.

Yurena Vega - M24h Mittwoch, 07. Januar 2026

Bereits im Januar, als die Fitur 2026 in Madrid stattfand, und im Februar waren Rückgänge zu verzeichnen. Doch bis März 2026 hatte sich das negative Bild für den Tourismus auf dem Festland endgültig verfestigt. Der Wegfall der Flugverbindungen nach Gran Canaria im März 2026 deutete auf eine selektive Anpassung hin: Einige wichtige Märkte wuchsen, andere traditionelle Märkte schrumpften, und die Gesamtauswirkungen waren moderat. Die bedeutendste Anpassung erfolgte auf dem Inlandsmarkt: Die Kapazität auf dem Festland sank von 215.149 auf 203.322 Sitzplätze, was einem Rückgang von 11.827 Sitzplätzen (-5,5 %) entspricht – ein Rückgang, der einen Großteil des Gesamtrückgangs erklärt.

Gran Canaria verzeichnete im März einen Rückgang der Flugkapazitäten, der jedoch sehr ungleichmäßig ausfiel. Während Verbindungen nach Großbritannien, Frankreich, Polen und in andere internationale Destinationen an Bedeutung gewannen, reduzierten Deutschland, das spanische Festland, Italien und die nordischen Länder ihr Angebot. Das Ergebnis ist eine konzentriertere Anbindungskarte mit deutlichen Anzeichen einer Marktneuausrichtung, anstatt einer allgemeinen Schrumpfung des Reiseziels.

Die Gesamtzahl der Sitzplätze wird von 657.950 im März 2025 auf 641.695 im März 2026 sinken, was einem Nettoverlust von 16.255 Sitzplätzen (-2,5 %) entspricht. Der Rückgang konzentriert sich insbesondere auf die Iberische Halbinsel sowie einige nordische und mitteleuropäische Märkte, während andere Länder dies teilweise durch deutliche Zuwächse kompensieren. Großbritannien festigt seine Position als wichtigster Quellmarkt und steigert die Sitzplatzkapazität von 104.255 auf 112.289, ein Plus von 8.034 Sitzplätzen (+7,7 %), wodurch seine strategische Bedeutung für die Anbindung der Insel weiter gefestigt wird. Deutschland hingegen, der zweitwichtigste Quellmarkt, verzeichnet einen deutlichen Rückgang: von 137.067 auf 126.197 Sitzplätze, ein Minus von 10.870 (-7,9 %), der größte absolute Rückgang aller Länder.

Die Niederlande verzeichnen Stabilität mit leichtem Wachstum von 28.973 auf 29.272 Plätze (+299; +1,0 %). Im nordischen Raum ist der Trend überwiegend rückläufig: Schweden sinkt von 15.330 auf 15.003 (-327; -2,1 %), Dänemark von 12.323 auf 11.516 (-807; -6,5 %), Finnland von 14.047 auf 12.421 (-1.626; -11,6 %) und Norwegen von 21.756 auf 20.324 (-1.432; -6,6 %). Eine Ausnahme bildet Irland mit einem Zuwachs von 775 auf 14.020 Plätze (+13.245; +5,9 %).

West- und Mitteleuropa weisen sehr unterschiedliche Entwicklungen auf. Belgien fällt deutlich von 11.992 auf 9.762 Plätze (-2.230; -18,6 %), während Italien ebenfalls von 21.698 auf 17.681 Plätze (-4.017; -18,5 %) sinkt. Österreich hingegen steigt von 6.659 auf 7.178 Plätze (+519; +7,8 %), und Frankreich verzeichnet einen der markantesten Zuwächse mit einem Anstieg von 3.660 Plätzen (+43,8 %), von 8.352 auf 12.012 Plätze.

In kleineren, aber strategisch wichtigen Märkten sind die prozentualen Unterschiede noch deutlicher. Die Schweiz legt leicht von 11.052 auf 11.250 Sitzplätze zu (+198; +1,8 %), während die Tschechische Republik von 1.512 auf 1.408 Sitzplätze fällt (-104; -6,9 %). Polen verdoppelt seine Konnektivität nahezu und verzeichnet einen deutlichen Anstieg von 4.041 auf 6.911 Sitzplätze (+2.870; +71,0 %) – einer der größten Zuwächse in der Tabelle. Auch Portugal verbessert sich, von 3.477 auf 3.939 Sitzplätze (+462; +13,3 %), und Luxemburg steigt von 2.745 auf 2.868 Sitzplätze (+123; +4,5 %). Island hingegen bricht von 3.908 auf 2.188 Sitzplätze ein, ein Verlust von 1.720 Sitzplätzen (-44,0 %).

 

Mit Ihrem registrierten Konto

Schreiben Sie Ihre E-Mail und wir senden Ihnen einen Link, um ein neues Passwort zu schreiben.