Alejandro Marichal: „Wir investieren 16 Millionen in die Sanierung des bestehenden Wohnungsbestands und werden auch in den kommenden Jahren mit neuen Urbanisierungen weitermachen.“
Lucía Jiménez: „Die Inbetriebnahme der Aufzüge entspricht einem realen Bedürfnis der Stadtentwicklung und markiert einen entscheidenden Punkt bei der Sanierung von La Paz.“
Die Wohnungsbaubehörde hat mit der Installation des Aufzugs in der Urbanisation La Paz in San Fernando de Maspalomas begonnen. Dies ist Teil der umfassenden Sanierungsarbeiten in diesem geplanten Wohngebiet (Programmed Rehabilitation Residential Area, ERRP). Die Maßnahme ist Teil des Projekts, das im Juni 2025 offiziell gestartet wurde und 132 Familien sowie 8 Unternehmen direkt zugutekommt. Sie beinhaltet deutliche Verbesserungen in den Bereichen Barrierefreiheit, Wohnkomfort und Energieeffizienz.
Die Arbeiten verlaufen planmäßig und sind Teil eines umfassenden Projekts, das bauliche, energetische und städtebauliche Verbesserungen beinhaltet. Die Installation des Aufzugsystems entspricht den Standards für barrierefreies Wohnen und erfüllt einen langjährigen Wunsch der Bewohner des Wohnkomplexes La Paz. Dadurch wird die tägliche Nutzung der Gebäude spürbar erleichtert und die Unabhängigkeit der Bewohner erhöht.
Im Jahr 2023, als die Canary Coalition noch in Opposition war, wurde ein Antrag mit 225 Unterschriften von Anwohnern eingereicht, der die Sanierung des Wohngebiets forderte. Heute, da die Bauarbeiten bereits laufen und Aufzüge installiert werden, wird das Projekt dank kontinuierlicher Planung und dem Engagement, einen strukturellen Bedarf im öffentlichen Wohnungsbau zu decken, Realität.
Das Projekt umfasst ein Gesamtinvestitionsvolumen von 4.729.170,84 €, das von verschiedenen öffentlichen Verwaltungen gemeinsam finanziert wird. Das Wohnungsbauministerium, die Regierung der Kanarischen Inseln und die spanische Regierung beteiligen sich im Rahmen des Wiederaufbau-, Transformations- und Resilienzplans mit Mitteln aus dem EU-Programm NextGenerationEU an der Umsetzung. Das Projekt erfüllt die Kriterien des Förderprogramms für Maßnahmen zur Sanierung von Wohngebieten (Neighborhood Rehabilitation Actions Aid Program), welches die Finanzierung von Maßnahmen in Wohngebäuden und die Verbesserung öffentlicher Räume in Wohngebieten unter geplanter Sanierung (Residential Environments Under Planned Rehabilitation Program, ERRP) regelt.
Die Arbeiten umfassen die strukturelle Sanierung, Verbesserungen der Hygiene und Wohnqualität, die Fassadenverkleidung, Dachsanierungen, den Austausch von Fenstern und Außenverglasung sowie eine Steigerung der Energieeffizienz durch den Austausch der bestehenden elektrischen Warmwasserbereiter gegen Luft-Wasser-Wärmepumpen für die Warmwasserbereitung. Darüber hinaus werden die öffentlichen Außenbereiche, einschließlich Gemeinschaftsflächen, Grünanlagen und Landschaftsgestaltung, aufgewertet, wodurch das Stadtbild der Wohnanlage verbessert wird.
Der Erste Stellvertretende Bürgermeister, Alejandro Marichal, betonte, dass der Wohnungsbauplan 2023–2027 bereits in konkrete Maßnahmen umgesetzt wird. „Wir investieren 16 Millionen Euro in die Sanierung des bestehenden öffentlichen Wohnungsbestands und konzentrieren uns dabei auf Projekte, die seit Jahren sanierungsbedürftig sind“, erklärte er. Diese Maßnahmen ermöglichten es, die Wohnungen an die zukünftigen Anforderungen an Energieeffizienz und Barrierefreiheit anzupassen und gleichzeitig ihre Verfügbarkeit auf dem Miet- und Wohnungsmarkt zu sichern.
Die für Wohnungsbau zuständige Stadträtin Lucía Jiménez hob ihrerseits die Bedeutung der Aufzüge für den Alltag im Viertel hervor. „Der Einbau der Aufzüge entspricht einem langjährigen Wunsch in La Paz und bedeutet eine echte Verbesserung für viele Familien, insbesondere für ältere Menschen und solche mit eingeschränkter Mobilität. Dieses Projekt unterstützt eine Sanierung, die darauf abzielt, die Barrierefreiheit, die Sicherheit und die alltägliche Nutzung der Gebäude zu verbessern“, erklärte sie.
Die Sanierung der Wohnsiedlung La Paz verfolgt einen doppelten Zweck: die Verbesserung der Wohnbedingungen der derzeitigen Bewohner und die Sicherstellung, dass die Immobilien weiterhin ihrer sozialen Funktion gerecht werden. Die Sanierungsmaßnahmen gewährleisten, dass die Wohnungen barrierefrei, effizient und bewohnbar bleiben, ihrem Verfall vorgebeugt wird und sie weiterhin auf dem Wohnungsmarkt von San Bartolomé de Tirajana verfügbar sind.











