Es wurden vier zeitgleiche Hausdurchsuchungen durchgeführt, zwei in der Hauptstadt, zwei in Santa Lucía de Tirajana, und vier Personen wurden festgenommen.
Die Beamten beschlagnahmten verschiedene digitale Geräte und Computergeräte, Speichermedien, eine Schusswaffe vom Typ Revolver und konfiszierten außerdem Betäubungsmittel.
Die laufenden Ermittlungen haben mindestens sieben Opfer ausfindig gemacht, weitere Verhaftungen sind möglich.
Beamte der Nationalpolizei und des Allgemeinen Korps der Kanarischen Inselpolizei führten am 16. Dezember auf der Insel Gran Canaria eine gemeinsame Operation durch. Die Operation war Teil einer Untersuchung mutmaßlicher Verbrechen gegen die sexuelle Freiheit und Unversehrtheit von Minderjährigen.
Die Ermittlungen begannen nach einem Informationsaustausch zwischen den beiden Polizeibehörden, der übereinstimmende Hinweise auf mögliche Straftaten im Zusammenhang mit der sexuellen Ausbeutung von Minderjährigen ergab. Daraufhin wurde eine enge Zusammenarbeit zwischen Justiz und Polizei etabliert, die den Fortschritt der Ermittlungen ermöglichte.
Im Zuge der Operation wurden vier Personen festgenommen und zwei Hausdurchsuchungen in Las Palmas de Gran Canaria sowie zwei weitere in der Gemeinde Santa Lucía de Tirajana durchgeführt.
Bei diesen Operationen beschlagnahmten die Beamten verschiedene digitale Geräte und Computergeräte sowie Speichermedien, eine Schusswaffe vom Typ Revolver und stellten in drei der durchsuchten Häuser auch Betäubungsmittel sicher.
Die Ermittlungen lassen vermuten, dass die Festgenommenen an der Vermittlung sexueller Kontakte mit Minderjährigen beteiligt sein könnten. Bei den mutmaßlichen Opfern handelt es sich um junge Bewohner von Schutzeinrichtungen, die der Regierung der Kanarischen Inseln unterstehen.
Die Operation, die noch andauert und bei der weitere Verhaftungen möglich sind, hat zur Lokalisierung von insgesamt sieben Opfern geführt.
Nach Abschluss der polizeilichen Ermittlungen wurden die Inhaftierten der zuständigen Justizbehörde übergeben, die für alle vier Inhaftierten die gleiche vorläufige Haftstrafe anordnete.
Die Nationalpolizei und das Generalkorps der Kanarischen Inselpolizei bekräftigen ihr festes Engagement im Kampf gegen jede Form der sexuellen Ausbeutung von Kindern und betonen die Wichtigkeit der Zusammenarbeit der Bürger bei der Aufdeckung und Bekämpfung dieser besonders schweren Verbrechen.











