Samstag, 18. April 2026
Maspalomas24h
Ein Schmuggelversuch von mehr als 1.300 Kilo Kokain im Wert von 40 Millionen Euro wurde im Südosten von Gran Canaria vereitelt.

Ein Schmuggelversuch von mehr als 1.300 Kilo Kokain im Wert von 40 Millionen Euro wurde im Südosten von Gran Canaria vereitelt.

GARA HERNÁNDEZ - M24H Montag, 08. Dezember 2025

Die Staatsanwaltschaft bestätigte gegenüber Maspalomas24H, dass sie für drei marokkanische Staatsangehörige, die an Bord eines Schnellboots beim Versuch, über 1.300 Kilogramm Kokain mit einem Reinheitsgrad von über 81 % nach Gran Canaria zu schmuggeln, abgefangen wurden, jeweils 13 Jahre Haft und hohe Geldstrafen beantragt hat. Die am Montag veröffentlichte vorläufige Anklageschrift verdeutlicht das Ausmaß des von den Behörden vereitelten Drogenhandels. Die Ereignisse datieren vom frühen Morgen des 12. Januar 2024, etwa sechs Seemeilen vor dem Strand von Vargas an der Küste Gran Canarias.

Laut Staatsanwaltschaft transportierten die drei Angeklagten, ME, YA und ME, die sich alle illegal in Spanien aufhielten und bisher nicht vorbestraft waren, 38 Ballen mit insgesamt 786,98 Kilogramm Kokain auf dem Schiff. Sie warfen außerdem weitere 26 Ballen über Bord, die am folgenden Tag geborgen wurden und zusätzliche 521,82 Kilogramm Kokain ergaben. Der Straßenverkaufswert der beschlagnahmten Drogen, deren Reinheit auf über 81 % geschätzt wurde, hätte 40 Millionen Euro erreicht. Die Staatsanwaltschaft betont, dass die Lieferung aufgrund der Menge, die deutlich über der Wertgrenze liegt, und der Nutzung des Schiffes ein schweres Drogenhandelsdelikt darstellt, und zwar in seiner schwersten und extremsten Form.

Für diese Straftaten fordert die Staatsanwaltschaft für jeden der Angeklagten eine Freiheitsstrafe von 13 Jahren und eine Geldstrafe von 10 Millionen Euro. Die Anklage schlägt vor, die Freiheitsstrafe durch die Ausweisung aus Spanien zu ersetzen, sobald die Angeklagten drei Viertel ihrer Strafe verbüßt ​​haben oder ihnen Bewährung oder vorläufige Freilassung gewährt wird. Diese Ausweisung würde zudem ein zehnjähriges Einreiseverbot nach Spanien nach sich ziehen. Die drei Angeklagten befinden sich seit dem 13. Januar 2024 in Untersuchungshaft.

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