Die rasche Koordination zwischen den operativen Einheiten erwies sich als entscheidend für die sofortige Identifizierung und Lokalisierung des Angreifers.
Die Verdächtige ergab sich freiwillig den Beamten, nachdem sie von der Guardia Civil in ihrer Wohnung aufgespürt worden war.
Die Guardia Civil in Vecindario hat einen Einsatz erfolgreich abgeschlossen, der mit der Festnahme einer 28-jährigen Frau endete, die mutmaßlich für einen Angriff mit einer Stichwaffe verantwortlich ist. Der Polizeieinsatz erfolgte aufgrund eines schweren Vorfalls in La Aldea de San Nicolás (Las Palmas), der ein schnelles und präzises Eingreifen der Beamten erforderte.
Der Vorfall ereignete sich am 24. November 2025 gegen 19:00 Uhr, als Beamte der Polizeistation Vecindario während ihrer Streife vom Lagezentrum (COS) eine Meldung über ein zweifarbiges Nutzfahrzeug erhielten, das nach einer mutmaßlichen Messerattacke in La Aldea de San Nicolás vom Tatort geflüchtet war. Das Opfer hatte mehrere Stichwunden am Kopf und Gesäß erlitten und war schwer verletzt.
Die Effektivität der Operation beruhte auf der schnellen Identifizierung und Lokalisierung des Fahrzeugs und seiner Besitzerin durch die Beamten der Präventionseinheit. Nach der Meldung konnte die Adresse der Besitzerin in einer Straße in Vecindario ermittelt werden, was eine gründliche Suche in der Umgebung bis zu ihrem Wohnsitz ermöglichte. Dort erschien die Frau und bestätigte, dass ihr das Fahrzeug gehörte, das in ihrer Garage geparkt war.
Die Festgenommene erklärte ihre Absicht, sich freiwillig der Guardia Civil zu stellen, und gab an, zuvor einen Anruf im Zusammenhang mit dem Vorfall erhalten zu haben. Sichtlich reumütig schilderte sie, dass sie sich zum Tatort begeben hatte, um einen persönlichen Konflikt beizulegen, der auf erhaltene Drohungen zurückzuführen war. Ihrer Darstellung zufolge habe sie im Streit und unter dem Vorwand der Notwehr dem Opfer ein Messer entrissen und es erstochen. Dabei habe sie gestanden, die Worte „Wenn ich sterbe, stirbt sie auch“ ausgesprochen zu haben.
Die Koordination zwischen den verschiedenen Einheiten der Guardia Civil war für den Erfolg der Operation entscheidend. Beamte der Hauptwache in Vecindario, des COS-Zentralkommandos und des Teams der territorialen Kriminalpolizei von Santa María de Guía arbeiteten zusammen, um die Festnahme des Angreifers noch in derselben Nacht zu gewährleisten. Die Frau wurde anschließend zur Polizeiwache in Vecindario gebracht, und die Akte wurde zur Bearbeitung an das Untersuchungsgericht Nr. 2 in San Bartolomé de Tirajana weitergeleitet.











