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Red Eléctrica sichert die Energieversorgung im Süden von Gran Canaria mit 9,2 Millionen Euro.

Red Eléctrica sichert die Energieversorgung im Süden von Gran Canaria mit 9,2 Millionen Euro.

Yurena Vega - M24h Dienstag, 02. Dezember 2025

Das für das Stromnetz der Kanarischen Inseln zuständige Unternehmen Red Eléctrica de España (REE) hat laut einer Bekanntmachung der Regierung der Kanarischen Inseln mit der Umsetzung einer wichtigen Investition begonnen, die die Sicherheit und Zuverlässigkeit der Energieversorgung im südlichen Tourismus- und Wirtschaftszentrum Gran Canaria stärken soll. Mit einem Budget von 9.232.520 € hatte REE zuvor die Genehmigung und eine Erklärung zur öffentlichen Versorgungssicherheit für den Bau eines neuen Umspannwerks und einer unterirdischen Verbindungsleitung beantragt.

Das Projekt mit dem Namen „Neues 220-kV-Umspannwerk Barranco de Tirajana III und U-Bahn-Linie Barranco de Tirajana II-Barranco de Tirajana III“ unterstreicht das Engagement des Betreibers für die Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur der Insel, die für die Integration der wachsenden Erzeugung erneuerbarer Energien und die Deckung des anhaltenden Bedarfs des Gastgewerbes und des Wohnsektors in der Region von entscheidender Bedeutung ist.

Das neue Umspannwerk, das für die Gemeinde San Bartolomé de Tirajana geplant ist, wird ein gasisoliertes Umspannwerk (GIS) mit doppelter Sammelschiene sein. Diese Technologie bietet mehr Sicherheit, benötigt weniger Platz und ist widerstandsfähiger gegenüber Umwelteinflüssen – ein entscheidender Aspekt in einer Küstenumgebung.

Strategisch gesehen wird das Umspannwerk Barranco de Tirajana III mit einer 1,5-stufigen Leistungsschalterkonfiguration ausgelegt. Dies umfasst die Anbindung an das bestehende Stromnetz (L/Bco. Tirajana II): Durch die Einbeziehung von Feldern für eine zukünftige Leitung wird Redundanz und Stabilität gewährleistet. Dies unterstreicht die langfristige Planung im Hinblick auf steigende Nachfrage oder die Integration zukünftiger Wind- und Solarparks. Für den Anschluss ist eine 875 Meter lange, zweifach verlaufende 220-kV-Erdleitung geplant, die minimale optische Beeinträchtigungen und einen besseren Schutz der Verkabelung gewährleistet und den Umweltsensibilitäten im Süden Rechnung trägt.

Die Ankündigung des Ministeriums für den ökologischen Wandel beschleunigt nicht nur die rechtliche Umsetzung. Gemäß dem Elektrizitätsgesetz zieht dies automatisch die Inbesitznahme von Grundstücken bzw. den Erwerb von Rechten sowie die dringende Inbesitznahme der für das Projekt notwendigen Flächen nach sich (gemäß Artikel 52 des Gesetzes über den Enteignungsbeschluss). Diese Investition von 9,2 Millionen Euro ist ein Zeichen des Vertrauens in den langfristigen wirtschaftlichen Wohlstand der Region und die Notwendigkeit, die Energieinfrastruktur zu modernisieren, um das Wachstum zu sichern.

 

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