In den Vermögensverwaltungsbüros mit Fokus auf den Süden Gran Canarias fließt der Champagner in Strömen. Investitionen in Süd-Gran Canaria zahlen sich aus. Der starke Anstieg der Touristenausgaben auf der Insel im dritten Quartal 2025 ist nicht nur ein Indikator für die Erholung, sondern spiegelt auch die Auswirkungen der Kapitalflüsse nach der Pandemie und die hohe Nachfrage wider, die den Immobilien- und Dienstleistungsmarkt im Süden der Insel grundlegend verändert. Während die gesamten Touristenausgaben auf den Kanarischen Inseln um 5,6 % stiegen, verzeichnete Gran Canaria einen dramatischen Anstieg um 17,7 % auf 1.389 Milliarden Euro.
Dieses Wachstum, getrieben durch einen Anstieg der Ausgaben pro Tourist um 8,4 %, deutet darauf hin, dass die Insel Kapital anzieht, das weniger anfällig für Inflation und makroökonomische Schwankungen ist. Besonders auffällig ist der Unterschied zu Teneriffa (–2,8 % Veränderung der Gesamtausgaben im Jahresvergleich). Die Ergebnisse des dritten Quartals (Q3) 2025 haben den Optimismus gestärkt und, was noch wichtiger ist, die Bewertungen von Premium-Immobilien auf der Insel deutlich untermauert. Die wichtigste Kennzahl ist das Wachstum der gesamten Touristenausgaben um 17,7 % – ein starkes Kaufsignal für Investoren.
Hotel- und Immobilienfondsmanager sehen in diesen Daten eine Bestätigung dafür, dass Gran Canarias Neupositionierungsstrategie Kapital anzieht, das weniger stark von Konjunkturschwankungen abhängt. Besonders erfreulich für Risikoanalysten ist der Anstieg der Ausgaben pro Touristentag (GxD) auf 182,32 €. Dies belegt, dass die Nachfrage von Inflationsanpassungen unbeeinflusst bleibt. Für die Fonds bedeutet dies, dass Hotels und Dienstleistungsunternehmen einen höheren freien Cashflow (FCF) generieren als Teneriffa, wo die Ausgaben rückläufig waren.
Der Anstieg der Ausgaben für Unterkünfte um 24,5 % (über 113 Millionen Euro an neuem Kapital) bestätigt die hohen Bewertungen von Vier- und Fünf-Sterne-Hotels und belegt den anhaltenden Aufwärtstrend des Umsatzes pro verfügbarem Zimmer (RevPAR). Das explosive Wachstum der Ausgaben für Taxis, Transfers und Fahrdienste um 131,5 % ist die aufregendste Kennzahl für „hochwertige, nicht lebensnotwendige Ausgaben“. Dieser Wert von über 84 Millionen Euro zeugt nicht nur von Komfort, sondern auch von einer völligen Missachtung des Preises bei essenziellen Zusatzleistungen.
„Niederländisches Kapital und andere Investoren setzen auf das Gesamterlebnis“, kommentiert ein Finanzanalyst eines Fonds in Las Palmas. „Sie sind bereit, für Effizienz und Exklusivität zu zahlen – ein hervorragendes Signal für jeden Investor in Premium-Logistikdienstleistungen oder Mobilitäts-Startups auf der Insel.“ Die Ergebnisse des dritten Quartals 2025 auf Gran Canaria sind mehr als nur eine Erholung des Tourismus. Sie belegen, dass eine starke Investorenbasis (angeführt von Großbritannien und den Niederlanden) mit klarer Überzeugung Kapital investiert: Der Süden Gran Canarias hat sich als sichere, wachstumsstarke Anlage im europäischen Tourismusmarkt etabliert. Und die Renditen haben gerade erst begonnen.
Gran Canaria konzentriert die Nachfrage erfolgreich auf höherwertige Angebote (Unterkünfte und private Dienstleistungen), wodurch Betreiber im Süden ihre Preise erhöhen können, ohne die Auslastung zu beeinträchtigen. Dieser positive Tourismus-Inflationseffekt ist der Hauptgrund für die hohe Rentabilität. Großbritannien, der größte Markt, sichert weiterhin einen stetigen Kapitalzufluss von über 400 Millionen Euro. Gran Canarias Erfolg ist nicht das Ergebnis eines konjunkturellen Aufschwungs, sondern vielmehr eines Strukturwandels, der durch ausländische Investoren vorangetrieben wird, die hochwertige Tourismuserlebnisse anbieten. Dieser Trend zwingt Finanz- und Politikplaner dazu, das Risiko der Gentrifizierung und des Inflationsdrucks auf grundlegende Dienstleistungen zu managen und so die langfristige Tragfähigkeit des Modells zu gewährleisten.











