Mittwoch, 17. Juni 2026
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Jugendliche der weiterführenden Schulen Amurga und Támara setzen Kunst gegen geschlechtsspezifische Gewalt ein

Jugendliche der weiterführenden Schulen Amurga und Támara setzen Kunst gegen geschlechtsspezifische Gewalt ein

Maspalomas24h Montag, 01. Dezember 2025

Sie präsentieren bis zum 8. Januar eine gemeinsame Ausstellung mit dem Titel „Die Zukunft gestalten“ im Städtischen Kunstzentrum Casa de Saturninita.

 

Schülerinnen und Schüler der IES Amurga und IES Támara präsentieren im Städtischen Kunstzentrum Casa de Saturninita die gemeinsame Kunstausstellung „Weaving the Future“. Die von Bürgermeister Marco Aurelio Pérez Sánchez eröffnete Ausstellung ist eine visuelle Auseinandersetzung mit geschlechtsspezifischer Gewalt. Sie ist noch bis zum 8. Januar zu sehen.

 

„Weaving the Future“, konzipiert als visuell engagierte Erzählung gegen geschlechtsspezifische Gewalt, ist eine Initiative des Städtischen Kunstzentrums Casa Saturninita in Zusammenarbeit mit den beiden beteiligten Bildungszentren und dem Amt für Gleichstellung unter der Leitung von Vizebürgermeisterin Elena Álamo Vega und koordiniert von Stadträtin Esther Delgado Sánchez.

 

Die Werke, die aus verschiedenen Materialien und Techniken – vorwiegend Collagen und Jute – sowie einer visuellen Installation entstanden sind, treten in einen fortlaufenden Dialog miteinander und mit den Betrachtern. Sie alle verfolgen das gemeinsame Ziel, eine respektvollere, inklusivere und unterstützendere Welt für Gegenwart und Zukunft zu gestalten. Die Schülerinnen und Schüler werden hier zu Geschichtenerzählern und erschaffen Erzählungen, die zum Nachdenken anregen, Gefühle wecken und Veränderungen bewirken. Die verwendeten Materialien, darunter der rote Faden als Metapher, werden zu bedeutungsvollen Botschaften über Gleichberechtigung und gegen Gewalt, Kontrolle, Angst und Isolation.

 

Bereits bei der Eröffnungszeremonie machten die Studentinnen durch eine Performance und die Verlesung eines Manifests deutlich: „Durch die Kunst sprechen wir über Frauen, die sich im Netz der Gewalt gefangen fühlen, über den unsichtbaren Faden, der sie hält, und auch über die Kraft, die nötig ist, um ihn zu durchtrennen.“

 

[Bild #21861]

 

Bürgermeister Marco Aurelio Pérez bedankte sich für die Beteiligung der Schüler und Lehrer der beiden Bildungszentren an diesem Ausstellungsprojekt, das „die Menschen zum Nachdenken anregen und die Gesellschaft dazu bringen soll, darüber nachzudenken, was sie falsch macht und was sie korrigieren muss, um ein besseres und friedlicheres Zusammenleben zu erreichen“, sagte er.

 

Elena Álamo betonte ihrerseits, dass „Weaving the Future“ ein Bekenntnis zur Bildung als transformativem Werkzeug sei, als lebendigem Webstuhl, in dem sich Erinnerung und Hoffnung verweben, um eine freiere, gleichberechtigtere und gerechtere Gesellschaft zu weben.

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