Alejandro Marichal: „Wir haben den Weg für die Stadtplanung dieses Gebiets von El Tablero geebnet, Land freigegeben und mit dem Bau zukünftiger Wohnungen begonnen.“
Davinia Ramírez: „Dieser Prozess markiert den Wendepunkt bei der Umwandlung eines historischen Problems in eine Entwicklungschance für El Tablero.“
Die Stadtplanungsabteilung des Stadtrats von San Bartolomé de Tirajana wird morgen im Plenum die Unterlagen zum Aktionsprogramm für die städtische Umwelt (PAMU) vorlegen. Dieses Programm, das auf Grundlage der kanarischen Gesetzgebung eingerichtet wurde, hat zum Ziel, vernachlässigte Stadtgebiete zu sanieren, unfertige Wohnbauprojekte abzuschließen und Gebiete, die noch auf eine Bebauung warten, endgültig zu regeln. Dieser Schritt wird den entscheidenden Prozess zur Wiederbelebung des T-1-Sektors von El Tablero in Gang setzen, eines Gebiets, das seit über drei Jahrzehnten brachliegt. Mit der Vorlage des technischen Berichts, der die Einleitung einer vereinfachten strategischen Umweltprüfung empfiehlt, schreitet die Gemeinde in Richtung einer endgültigen Planung des Gebiets, der Wiederaufnahme des Wohnungsbaus und der städtebaulichen und grundbuchlichen Regularisierung der betroffenen Grundstückseigentümer voran.
Der Sektor T-1 umfasst eine Gesamtfläche von 74.813 Quadratmetern. Davon sind 24.426 m² für Wohnzwecke vorgesehen und ermöglichen die zukünftige Entwicklung neuer Wohngebiete. Das Gebiet beinhaltet außerdem 7.623 m² Grünflächen, 2.686 m² für Sportanlagen, 2.390 m² für soziale Einrichtungen, 19.897 m² für Bildungseinrichtungen und 25.789 m² für das Straßennetz. Der Stadtentwicklungsplan (PAMU) regelt den städtebaulichen und grundbuchlichen Status von 145 Grundstückseigentümern.
Der Bericht, der morgen dem Plenum zur Beratung vorgelegt wird, bestätigt, dass die vom Autorenteam vorgelegten Unterlagen die rechtlichen Anforderungen für die Einleitung des Umweltverträglichkeitsprüfungsverfahrens erfüllen. Er beschreibt außerdem detailliert die Probleme, die sich im Laufe der Jahre in dem Gebiet angehäuft haben, wie etwa die Zerstörung des Stadtbildes, Widersprüche zwischen geltenden Vorschriften und deren tatsächlicher Umsetzung, das Vorhandensein nicht konformer Anlagen sowie die Unmöglichkeit, die Bebauung abzuschließen oder die Grundstücke zu registrieren.
Um dieser Situation zu begegnen, schlägt das Stadtentwicklungsprogramm eine Änderung des Flächennutzungsplans der Gemeinde und die Ausweisung eines Stadterneuerungs- und -reformprojekts vor. Ziel ist es, die Urbanisierung abzuschließen, bestehende Gebäude zu legalisieren und die Wohnbebauung zu fördern. Nach der Analyse dreier Planungsalternativen kommt das Dokument zu dem Schluss, dass Alternative 2 aus ökologischer, ökonomischer und technischer Sicht die einzig praktikable Option darstellt, da sie die bestehende Infrastruktur berücksichtigt, die Planung an die Gegebenheiten des Gebiets anpasst und zusätzliche Kosten vermeidet, die die Realisierbarkeit des Projekts gefährden könnten.
Der Erste Stellvertretende Bürgermeister, Alejandro Marichal, betont, dass die Vorlage des Themas vor dem gesamten Stadtrat „ein entscheidender Schritt zur endgültigen Lösung einer Situation ist, auf die die Anwohner seit dreißig Jahren warten“. Laut Marichal ebnet die formelle Einleitung der Umweltverträglichkeitsprüfung „den Weg für die Stadtplanung dieses Gebiets von El Tablero, gibt Land frei und ermöglicht den Baubeginn zukünftiger Wohnungen“.
Die Stadträtin für Stadtplanung, Davinia Ramírez, betont ihrerseits, dass sich die Abteilung „für die Kontinuität des Prozesses eingesetzt hat und dass für das T-1-Gebiet ein solider und tragfähiger Stadterneuerungsplan vorliegt“. Sie fügt hinzu, dass die morgige Plenarsitzung „den Wendepunkt markieren wird, um ein langjähriges Problem in eine Entwicklungschance für El Tablero zu verwandeln“.
Mit diesem Verwaltungsschritt bekräftigt das Stadtplanungsamt sein Engagement für eine geordnete und verantwortungsvolle Planung, die darauf abzielt, dem Wohnraumbedarf gerecht zu werden, die Einrichtungen der Gemeinde zu verbessern und einen Raum zurückzugewinnen, dessen Umgestaltung seit Jahrzehnten gefordert wird.
Hintergrund des Falles
Die Weiterentwicklung der T-1-Lösung wurde im vergangenen Jahr durch eine Reihe wichtiger administrativer Meilensteine intensiviert, die die Reaktivierung eines seit den 1990er Jahren stagnierenden Bereichs ermöglichten. Im Mai 2025 wurde der Auftrag zur Erstellung des Aktionsprogramms für die städtische Umwelt vergeben. Ziel dieser Aufgabe ist die Entwicklung des technischen Planungsvorschlags und die Behebung der langjährigen Defizite des Sektors. Im Sommer 2025 wurde der Stadtplanungsprozess formell eingeleitet, wodurch Fortschritte erzielt und die Erstellung der Strategischen Umweltprüfung sowie des Entwurfs des Aktionsprogramms für die städtische Umwelt koordiniert werden konnten.
Im September wurden alle für die Einleitung des Genehmigungsverfahrens erforderlichen technischen Unterlagen beim Gemeinderegister eingereicht. Dies war ein wesentlicher Schritt, damit der Stadtrat den technischen Bericht erstellen konnte, der nun der Plenarsitzung vorgelegt wird. Dieser Bericht vom 29. Oktober bestätigt, dass der Vorschlag den Anforderungen der staatlichen und regionalen Umweltgesetzgebung entspricht und die notwendigen Voraussetzungen für die Einleitung der vereinfachten strategischen Umweltprüfung erfüllt. Die Vorlage der Unterlagen in der morgigen Plenarsitzung ist daher der nächste logische Schritt in einem Prozess, der nach dreißig Jahren Stillstand darauf abzielt, dem T-1-Sektor von El Tablero einen geeigneten und tragfähigen Plan zu liefern, der den aktuellen Bedürfnissen der Gemeinde gerecht wird.











