Der Autor benutzte eine große Machete.
Die schnelle Identifizierung der Angreiferin, die in der Gegend bekannt war, sowie die hervorragende Koordination der Polizei ermöglichten ihre umgehende Festnahme.
Die Guardia Civil in Agüimes nahm am 4. November eine Frau fest, die im Verdacht steht, einen Raubüberfall mit Gewalt und Einschüchterung in einem Geschäft in Carrizal de Ingenio begangen zu haben. Der Vorfall ereignete sich am selben Morgen gegen 11:00 Uhr.
Ersten Ermittlungen zufolge betrat die Frau das Geschäft und bedrohte den Angestellten mit einer großen Machete. Anschließend forderte sie ihn auf, die Kasse zu leeren. Unter Androhung der Gewalt nahm sie das Bargeld – insgesamt 138 Euro – an sich, packte es in eine Plastiktüte und flüchtete.
Die Verwendung einer solchen Waffe, um einen so geringen Geldbetrag zu erlangen, erregte die besondere Aufmerksamkeit der Ermittler, sowohl wegen des hohen Gewaltgrades als auch wegen des Risikos, das die Täterin selbst bei der Tat einging.
Die Aufnahmen der Überwachungskamera des Ladens erwiesen sich als entscheidend für die Ermittlungen. Sie zeigten, dass dieselbe Frau etwa eine Stunde vor dem Raubüberfall den Laden betreten und ohne Gewaltanwendung um Geld gebeten hatte. Bei dieser ersten Begegnung hatte ihr die Angestellte einige Münzen gegeben. Gegen 11:00 Uhr kehrte die Frau jedoch mit teilweise verhülltem Gesicht, in derselben Kleidung wie bei ihrem vorherigen Besuch und mit der Machete, mit der sie die Angestellte bedroht hatte, in den Laden zurück.
Dank der Auswertung der Aufnahmen konnten die Beamten der Ermittlungseinheit die Identität der Verdächtigen bestätigen, die als Stammgast in der Gegend bekannt ist. Die Identifizierung wurde durch den Abgleich der Aufnahmen des Raubüberfalls mit früheren Polizeiakten untermauert, obwohl die Täterin versucht hatte, ihre Identifizierung zu erschweren, indem sie ihr Gesicht teilweise verdeckte.
Ein weiteres Schlüsselelement waren die Tonaufnahmen der Überwachungskameras, auf denen die Stimme der Autorin deutlich zu hören war, als sie Drohungen aussprach, was die Identifizierung durch die Ermittler erleichterte.
Nachdem ihre Identität bestätigt war, aktivierte die Guardia Civil die polizeilichen Kooperationsmechanismen und hob die hervorragende Zusammenarbeit mit der örtlichen Polizei von Ingenio hervor. Dank dieser Koordination konnte die Frau nur wenige Stunden nach der Tat, am Nachmittag des 4. November, lokalisiert und festgenommen werden.
Das Verfahren wurde zusammen mit dem Inhaftierten an das zuständige Amtsgericht von Telde weitergeleitet.











