Im Jahr 2021 wurde er wegen Drogenhandels auf See mit Kokain, MDMA und Haschisch zu zehn Jahren Gefängnis verurteilt.
Er versteckte sich im Süden der Insel und nutzte gefälschte Dokumente sowie ein Netzwerk von Unterstützern, um Geld zu erhalten, ohne Spuren zu hinterlassen.
Im Rahmen der Operation FUGITIVES 2025 OEDE und nach einer Untersuchung der Gruppe 1 der UDYCO Las Palmas in Abstimmung mit der Gruppe 1 der Flüchtlinge des CGPJ und der norwegischen „Politi“ wurde Norwegens meistgesuchter Flüchtiger auf spanischem Territorium festgenommen.
Der Verdächtige, der 53-jährige norwegische Staatsbürger TH, wurde aufgrund eines 2021 ausgestellten Europäischen Haftbefehls gesucht, nachdem er von norwegischen Justizbehörden wegen schweren Drogenhandels zu zehn Jahren Haft verurteilt worden war. Laut Urteil war er an einer Drogenhandelsoperation auf See beteiligt, bei der erhebliche Mengen Kokain, MDMA und Haschisch sichergestellt wurden.
Am 1. Oktober erhielt das regionale Polizeipräsidium ein Kooperationsersuchen der norwegischen Behörden, in dem die hohe Gefährlichkeit des Flüchtigen und seine Bedeutung für das organisierte Verbrechen in Norwegen hervorgehoben wurden. Daraufhin wurde eine fünfwöchige gemeinsame Ermittlung eingeleitet, die umfangreiche Datenbankabfragen, diskrete Observationen und Konsultationen mit Informanten vor Ort und in der Öffentlichkeit umfasste.
Der Flüchtige hatte sich im Süden von Gran Canaria niedergelassen, wo er unter den zahlreichen Touristen aus den nordischen Ländern unbemerkt bleiben konnte.
Er reiste mit gefälschten Dokumenten, vermied es, in offiziellen Aufzeichnungen aufzutauchen, und nutzte ein Netzwerk von Kontakten, die ihm Geld sowohl in bar als auch über Geldtransfers zukommen ließen, um seine Bewegungen zu verbergen und die Spuren der Geldtransporte zu verwischen.
Trotz seiner Bemühungen, sich zu verstecken, wurde er am 12. November in einem gemieteten Haus in der Gemeinde Mogán aufgespürt, wo er von den Beamten identifiziert und festgenommen wurde, die aufgrund seiner wiederholten Gefährlichkeit zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen ergriffen hatten.
Am vergangenen Donnerstag, dem 13. November, wurde der Festgenommene dem Zentralen Untersuchungsgericht Nr. 2 des Nationalen Gerichtshofs vorgeführt, das für seine Auslieferung an die norwegischen Behörden auf dem Wege der internationalen justiziellen Zusammenarbeit zuständig sein wird.
Bürgerzusammenarbeit
Die Nationalpolizei dankt den Bürgern und weist sie darauf hin, dass sie, wenn sie Kenntnis, Hinweise oder einen Verdacht auf kriminelle Aktivitäten haben, auf Wunsch auch anonym zusammenarbeiten können. Dies können sie über die Website www.policía.es im Bereich „Zusammenarbeit“ tun, indem sie Informationen bereitstellen, die von den Spezialisten der Nationalpolizei vertraulich behandelt werden.











