Das Projekt „Zero“ wurde in Maspalomas auf den Kanarischen Inseln vorgestellt. Mit dem Ziel, die Elektrifizierung vom Stadtverkehr bis zum Motorsport voranzutreiben, markiert es einen strategischen Wendepunkt für den Süden Gran Canarias. Die Beteiligung von Akteuren des Privatsektors an dieser Initiative in Zusammenarbeit mit der Regierung der Kanarischen Inseln und dem Automobilverband der Kanarischen Inseln wird als frühzeitige Investition in das soziale und regulatorische Kapital des zukünftigen Mobilitätsmarktes der Inseln betrachtet.
Die Wahl von Maspalomas für die Präsentation dieses Projekts ist kein Zufall. Als wichtigstes touristisches Zentrum der Insel benötigt der Süden ein sichtbares Bekenntnis zu Nachhaltigkeit (ESG), um seine Attraktivität auf europäischen Quellmärkten zu erhalten. Durch die Unterstützung der Elektrifizierung des städtischen und überregionalen Verkehrs tragen private Akteure zur Dekarbonisierung des touristischen Verkehrs bei, der eine der Hauptemissionsquellen in der Region darstellt. Diese Sichtbarkeit ist ein entscheidender Marketingfaktor, um die Unterstützung von Investoren und Reiseveranstaltern mit strengen Umweltkriterien zu sichern.
Der Erfolg von Project Zero hängt maßgeblich von der laufenden öffentlich-privaten Partnerschaft ab. Durch die Zusammenarbeit mit der Regierung der Kanarischen Inseln sichern sich die teilnehmenden Unternehmen eine führende Position beim Ausbau der Ladeinfrastruktur und bei zukünftigen Förderprogrammen für Verbraucher. Der Wettbewerb um die Elektrifizierung dient als leistungsstarkes Testfeld für die Entwicklung neuer Batterie- und Schnellladetechnologien. Die dabei gewonnenen Erkenntnisse werden anschließend in die Nutzfahrzeugflotte einfließen und so einen technologischen Vorsprung gegenüber nicht teilnehmenden Wettbewerbern schaffen.











