Mittwoch, 13. Mai 2026
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Die Sozialdienste fördern die größte Investition in der Geschichte der Gemeinde zur Bekämpfung der Obdachlosigkeit.

Die Sozialdienste fördern die größte Investition in der Geschichte der Gemeinde zur Bekämpfung der Obdachlosigkeit.

Maspalomas24h Mittwoch, 29. Oktober 2025

Alejandro Marichal: „Mit einer beispiellosen Investition haben wir eine echte Antwort auf die Obdachlosigkeit gegeben.“

Dimas Sarmiento: „Wir wollen Obdachlosen echte Chancen bieten, sie begleiten und sie mit Würde und Engagement in die Gesellschaft reintegrieren.“

 

Die Abteilung für Soziale Dienste von San Bartolomé de Tirajana unterbreitet dem Gemeinderat einen mehrjährigen Vertrag über die Sozialarbeit für Aufnahme und Entwicklung (OSDAD), der bis 2028 mit einer Investition von 300.000 Euro ausgestattet ist, mit dem Ziel, die Betreuung und Wiedereingliederung von Obdachlosen in der Gemeinde San Bartolomé de Tirajana zu stärken.

 

Diese Maßnahme stellt einen entscheidenden Schritt in der Sozialpolitik der Gemeinde dar und zielt darauf ab, strukturelle und langfristige Lösungen für Wohnungslosigkeit zu finden. OSDAD, eine Organisation mit langjähriger Erfahrung in der Sozialarbeit, wird in Zusammenarbeit mit dem städtischen Sozialamt eine spezialisierte, leicht zugängliche und mitfühlende Anlaufstelle bieten, die sofortige Hilfe, Unterstützung und den Zugang zu Grundrechten wie Nahrung, Hygiene und der Befriedigung lebensnotwendiger Bedürfnisse gewährleistet.

 

Die genehmigte Vereinbarung sieht die Umsetzung zweier sich ergänzender Maßnahmen vor. Die erste, die von der Agentur für Soziale Wohlfahrt und Entwicklung geleitet wird, konzentriert sich auf direkte und unmittelbare Hilfeleistungen und priorisiert den Schutz, die Unterstützung und die würdevolle Betreuung von Obdachlosen. Die zweite Maßnahme wird vom Sozialamt selbst entwickelt. Dieses wird ein kommunales Team für die soziale und berufliche Wiedereingliederung einrichten, das durch einen Zuschuss finanziert wird, der beim Inselrat von Gran Canaria und der Regierung der Kanarischen Inseln beantragt werden soll. Das Team wird sich mit Schulungen, der Förderung gesunder und arbeitsbezogener Gewohnheiten sowie der beruflichen Integration befassen, um die vollständige Integration der Betroffenen in die Gesellschaft zu unterstützen.

 

Diese Initiative steht im Einklang mit dem Gesetz 16/2019 über soziale Dienste der Kanarischen Inseln, der Nationalen Strategie für Obdachlose 2023–2030 und den Zielen für nachhaltige Entwicklung (SDGs) der Agenda 2030. Die geplanten Investitionen belaufen sich im Zeitraum 2025–2028 auf über 650.000 €, davon 300.000 € aus der Vereinbarung mit OSDAD und 352.000 €, die von den Insel- und Regionalregierungen verwaltet werden. Diese gemeinsame Anstrengung ermöglicht ein umfassendes, geplantes und koordiniertes Vorgehen verschiedener Institutionen zur Bekämpfung der Obdachlosigkeit.

 

Heute Vormittag fand ein erstes Treffen der Beteiligten statt, an dem Alejandro Marichal, Dimas Sarmiento und der Vorstand der Organisation für Soziale Wohlfahrt und Entwicklung unter der Leitung ihres Präsidenten Jesús García Barriga, einem Ordensbruder des Heiligen Johannes von Gott, teilnahmen. Ebenfalls anwesend waren Sekretärin Doris Benítez, Buchhaltungsleiter Juan Cabrera, Direktorin Carolina Brito, Mitarbeiter Ángel López und Sozialarbeiter Cornelio Vega. Dabei wurden die Richtlinien für die Zusammenarbeit und die Interventionsmethodik für dieses neue Projekt zur sozialen Inklusion erörtert.

 

Laut einer Studie des Sozialamts sind 87 % der Obdachlosen, die sich derzeit in der Gemeinde aufhalten, keine Einwohner von San Bartolomé de Tirajana. Dies unterstreicht den überkommunalen Charakter des Problems und die Notwendigkeit einer Koordination zwischen den Verwaltungen, um wirksame und dauerhafte Lösungen anzubieten.

 

Alejandro Marichal, Erster Stellvertretender Bürgermeister, betonte: „Nach jahrelanger Vernachlässigung durch die Verwaltung, nachdem viele Regierungen gekommen und gegangen waren, ohne sich dieser Herausforderung zu stellen, haben wir nun gehandelt und mit beispiellosen Investitionen eine konkrete Antwort auf die Obdachlosigkeit gegeben. Unser Ziel ist es, dauerhafte Lösungen für eine Realität zu bieten, die Engagement, Planung und harte Arbeit erfordert.“

 

Der Stadtrat für Soziales, Dimas Sarmiento, betonte seinerseits: „Wir wollen Obdachlosen echte Chancen bieten, sie unterstützen und sie mit Würde und Engagement in die Gesellschaft reintegrieren. Diese Vereinbarung trägt nicht nur einem dringenden Bedarf Rechnung, sondern legt auch den Grundstein für ein gerechteres und humaneres Modell, in dem niemand zurückgelassen wird.“

 

Mit dieser Initiative etabliert das Sozialamt eine nachhaltige, langfristige Strategie zur Wiedereingliederung von Obdachlosen in die Gesellschaft und den Arbeitsmarkt. Sie gewährleistet nicht nur Soforthilfe, sondern auch Unterstützung, Schulungen und echte Beschäftigungsmöglichkeiten. Diese öffentliche Maßnahme setzt sich für sozialen Wandel durch Arbeit, Würde und Inklusion ein.

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