Das Gran Canaria Bike Team und der Eibar Cycling Club haben eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet, um die Entwicklung junger kanarischer und baskischer Radfahrer zu fördern.
Das Gran Canaria Bike Team (GCBT) und der Club Ciclista Eibar, eine der bedeutendsten Organisationen im baskischen Radsport, haben eine Vereinbarung zur sportlichen Zusammenarbeit unterzeichnet, die die Gründung eines gemischten U-23-Eliteteams unter dem Namen Gran Canaria – EKD Bike Team ermöglicht. Ziel ist die Förderung und nationale Bekanntheit junger Radsportler der Kanarischen Inseln und des Baskenlandes.
Die Vereinbarung, die gestern am Hauptsitz des Radsportclubs Eibar unterzeichnet wurde, stellt einen entscheidenden Schritt in der interregionalen Zusammenarbeit zwischen zwei Projekten mit einer gemeinsamen Philosophie dar: Menschen durch das Radfahren zu unterrichten und Radfahrern, die auf höchstem Niveau im spanischen Radsport antreten möchten, echte Möglichkeiten zur sportlichen Weiterentwicklung zu bieten.
Eine sportliche Brücke zwischen den Kanarischen Inseln und dem Baskenland
Dank dieser Vereinbarung können die kanarischen Radsportler des GCBT regelmäßig im nationalen Kalender antreten und an den wichtigsten Veranstaltungen des Landes teilnehmen – darunter die Vuelta a Bidasoa, die Vuelta a Navarra, das Valenciaga Memorial und das Legazpi Classic, die alle zum spanischen Elite-U23-Cup zählen – und sich dabei ein Team mit baskischen Radsportlern in einer gemeinsamen technischen und logistischen Struktur teilen.
Yojanan Reyes, Sportdirektor des GCBT, erklärt:
„Die einzige Möglichkeit für einen kanarischen Fahrer, sich weiterzuentwickeln, ist der Wettbewerb. Diese Vereinbarung ermöglicht es uns, die Tür zu den besten Rennen der nationalen Szene zu öffnen, wo ihr Niveau und ihre Fortschritte wirklich gemessen werden. Für unsere jungen Talente ist es eine einzigartige Gelegenheit, sich in einem äußerst wettbewerbsorientierten Umfeld weiterzuentwickeln.“
Ein historischer Club im Dienste des Trainings
Der Radsportclub Eibar, der vor über einem Jahrhundert gegründet wurde und 2024 sein 100-jähriges Bestehen feiert, ist eine Referenz im baskischen und nationalen Radsport. Im Laufe seiner Geschichte gab es Herren- und Damenteams, und seit 1995 hat er seine Elite-U23-Struktur kontinuierlich beibehalten und mit verschiedenen Sponsoren an den wichtigsten Veranstaltungen des nationalen Kalenders teilgenommen.
Aus seinen Reihen gingen Fahrer hervor, die später den Sprung in den Profiradsport schafften, wie beispielsweise Aitor Hernández und Ametz Txurruka, Symbole der Jugendförderung und des Engagements für die umfassende Entwicklung junger Sportler.
Derzeit nimmt der Eibarense Club regelmäßig an den Euskaldun- und Lehendakari-Trophäen teil und nimmt außerdem an den wichtigsten Touren des Landes teil, beispielsweise in Zamora, Navarra und Bidasoa.
Galder Lasuen, Präsident des Eibar Cycling Club, betonte bei der Unterzeichnung:
„Wir engagieren uns seit drei Jahrzehnten für die Radsportausbildung. Diese Vereinbarung freut uns sehr, weil sie zwei Projekte mit gemeinsamen Werten vereint: die Ausbildung von Radsportlern, aber vor allem die Ausbildung von Menschen. Die Ankunft der kanarischen Radsportler bringt Vielfalt, Talent und eine neue Vision mit sich, die die Gruppe bereichert.“
Der Drang des kanarischen Radsports nach Höchstleistungen
Das Gran Canaria Bike Team mit Sitz in Las Palmas de Gran Canaria hat seinerseits in den letzten Jahren ein umfassendes Entwicklungsmodell konsolidiert, das alles von der Jugend- und Kadettenkategorie bis hin zur U-23-Ebene umfasst und Training, wissenschaftliche Methodik, individuelle Planung und Entwicklungsprogramme kombiniert.
Ziel ist es, die geografischen Barrieren abzubauen, die den kanarischen Radsportlern in der Vergangenheit den Zugang zum Kalender der Halbinsel erschwert haben, und eine professionalisierte Struktur zu schaffen, die es ihnen ermöglicht, mit den besten Teams Spaniens zu konkurrieren.
Der von Yojanan Reyes geleitete Club auf Gran Canaria fördert jedes Jahr Dutzende junger Talente. Unterstützt wird er dabei von einem spezialisierten Trainerstab und einem Plan, der sportliche Leistung mit der persönlichen und akademischen Entwicklung des Läufers verbindet.
„Für uns ist diese Vereinbarung nicht nur ein sportlicher, sondern auch ein menschlicher und lehrreicher Schritt. Wir möchten, dass die kanarischen Radfahrer mit den Besten konkurrieren, lernen und sich weiterentwickeln, ohne jedoch die Werte zu verlieren, die diesen Sport so großartig machen: Opferbereitschaft, Respekt und Teamwork“, fügte Reyes hinzu.
Eine strategische Allianz für die Zukunft
Diese Vereinbarung stellt ein bahnbrechendes Modell der Zusammenarbeit zwischen Vereinen aus verschiedenen autonomen Gemeinschaften dar und verbindet die Erfahrung des baskischen Radsports mit der Verbreitung des kanarischen Radsports in einer Allianz, die auf Training, Chancen und sportlicher Höchstleistung basiert.











