Samstag, 18. April 2026
Maspalomas24h
Der Süden Gran Canarias, eine Hochburg des Sports: Das Cabildo erläutert auf der Expodeca 25 seine Pläne zur Stärkung des Breitensports.
Aridany Romero, Sportrat Aridany Romero, Sportrat

Der Süden Gran Canarias, eine Hochburg des Sports: Das Cabildo erläutert auf der Expodeca 25 seine Pläne zur Stärkung des Breitensports.

Gara Hernández - M24h Freitag, 03. Oktober 2025

Der Sport auf Gran Canaria befindet sich in einer Phase des Wandels, und ein Großteil dieser Energie kommt aus dem Süden der Insel. Der Inselrat nutzte die Expodeca, um über das Sportministerium seine Breitensportprogramme, seine Gesundheitspläne im Zusammenhang mit körperlicher Aktivität und vor allem seine großen Infrastrukturmodernisierungsprojekte vorzustellen, die die Position der Insel als internationale Referenz in der Veranstaltungsorganisation stärken.

Sportstadtrat Aridany Romero betonte: „Gran Canaria ist führend bei Investitionen in Breitensportprogramme, in gesundheitsfördernde körperliche Betätigung und in die Verbesserung der Sportinfrastruktur – sowohl in der eigenen als auch in anderen Gemeinden.“ Diese Aussage steht im Einklang mit der Realität im Süden der Insel, wo Gemeinden wie San Bartolomé de Tirajana, Mogán und Agüimes den Sport zu einem zentralen Bestandteil des Gemeinschaftslebens und einer ergänzenden Touristenattraktion gemacht haben. Durch die Zusammenarbeit mit Verbänden, Berufsverbänden und auf die Organisation von Veranstaltungen spezialisierten Unternehmen konnten sich international renommierte Wettbewerbe wie TransGranCanaria, die Rally Islas Canarias und San Silvestre als Aushängeschilder der Insel etablieren.

Das Hauptengagement des Inselrats konzentriert sich auf die Infrastruktur. Ricardo Pereira Pérez de los Cobos, Leiter der Architekturabteilung des Inselinstituts für Sport, stellte auf der Expodeca die Renovierungsprojekte für das Gran Canaria-Stadion – Austragungsort der Fußballweltmeisterschaft 2030 – und das Inselsportzentrum vor, das in eine moderne Arena umgewandelt werden soll, in der Eliteteams und multidisziplinäre Sportveranstaltungen stattfinden können.

Doch Romero stellte klar: „Wir stellen nicht nur Mittel für die große Infrastruktur bereit. Wir tun dies auch in den 21 Gemeinden der Insel.“ Im Süden bedeutet dies die Verbesserung der städtischen Sportplätze, Kunstrasen-Fußballfelder, Sandsportplätze, Wanderwege und Rundwege für den Aktivtourismus. Ein Engagement, das sowohl die lokale Praxis als auch die Ankunft von internationale Athleten, die Gran Canaria als Trainingsbasis wählen.

Die Podiumsdiskussion „Events Destination Gran Canaria“ mit Germán Morales (Todo Sport – Rally Islas Canarias), Fernando González (Arista – TransGranCanaria) und Pablo González (Top Time – San Silvestre) bekräftigte die Idee, dass es beim Sport nicht nur um körperliche Betätigung geht: Es geht um Identität, Werbung und einen Wirtschaftsmotor. Der Süden der Insel mit seinem hervorragenden Klima und seinen Hotelkapazitäten entwickelt sich zum natürlichen Epizentrum dieser Strategie. Von den Stränden von Maspalomas, wo jedes Jahr mehr Beachvolleyball- und Sandfußballturniere stattfinden, bis hin zu den Schluchten und Wegen, auf denen Trailrunning-Events stattfinden, präsentiert sich Gran Canaria der Welt als Reiseziel, wo Sport Teil der Landschaft ist.

Die Expodeca machte deutlich, dass Sport viel mehr als nur eine Disziplin ist: Er steht für Gesundheit, sozialen Zusammenhalt, Tourismus und internationale Reichweite. Der Inselrat will mit seinen Investitionen und seiner Fähigkeit zur öffentlich-privaten Zusammenarbeit die Insel – und insbesondere den Süden – als Labor und Vorzeigemodell für ein Modell etablieren, in dem Breitensport, Spitzensport und Sporttourismus wie in kaum einer anderen Region der Welt koexistieren.

 

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