Mittwoch, 13. Mai 2026
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Historische Operation auf den Kanarischen Inseln: Der im Süden Gran Canarias lebende Drogenboss „El Buque“ wird festgenommen.

Historische Operation auf den Kanarischen Inseln: Der im Süden Gran Canarias lebende Drogenboss „El Buque“ wird festgenommen.

MASPALOMAS24H Freitag, 19. September 2025

Der als „El Buque“ bekannte Rädelsführer ist ein begehrtes Ziel für die europäischen Polizeikräfte.

Bei der Operation wurden insgesamt 17 Personen festgenommen und 23 Durchsuchungen durchgeführt. 14 Grundstücke, 38 Fahrzeuge und 24 Boote wurden beschlagnahmt.

 

Die Guardia Civil und die Nationalpolizei haben den Anführer eines der aktivsten Drogenhandelsnetzwerke Spaniens in einer gemeinsamen Operation festgenommen. Insgesamt wurden 17 Personen festgenommen und 23 Durchsuchungen durchgeführt. Zudem wurden 14 Immobilien, 38 Fahrzeuge und 24 Boote beschlagnahmt. Der Anführer der kriminellen Gruppe, bekannt als „El Buque“, ist ein begehrtes Ziel für europäische Polizeikräfte.

 

Die Festnahme von „El Buque“ ist der Höhepunkt einer über ein Jahr dauernden Untersuchung, die auch zur Zerschlagung der gesamten kriminellen Organisation geführt hat, wobei alle ihre Mitglieder wegen Drogenhandels und Zugehörigkeit zu einer kriminellen Organisation festgenommen wurden.

 

Das zerschlagene Netzwerk war darauf spezialisiert, große Mengen Kokain per Schiff nach Spanien zu schmuggeln. Die Gruppe verfügte hierfür über starke internationale Verbindungen, war vor allem im Süden Gran Canarias präsent und nutzte ausgeklügelte Methoden, um die Drogen zu verstecken. Bei jeder Operation wurden mehrere Tonnen Kokain geschmuggelt.

 

Im Zuge dieser Operation wurden nach zwei Verfolgungsjagden auf hoher See durch Polizeikräfte rund 100 kg Kokain und weitere 100 kg Haschisch beschlagnahmt. Zudem wurden 24 Schiffe gekapert.

 

Darüber hinaus kam es bisher zu 17 Festnahmen in Las Palmas de Gran Canaria, La Gomera und Fuerteventura sowie zu 23 Razzien und Durchsuchungen in verschiedenen Gerichtsbezirken von Las Palmas de Gran Canaria und La Gomera.

 

Dem Nationalen Gerichtshof wurden beträchtliche Geldsummen und 14 Immobilien zur Verfügung gestellt und insgesamt 38 Fahrzeuge beschlagnahmt. Schließlich wurde eine große Menge an Computer- und Dokumentenmaterial zur weiteren Analyse beschlagnahmt.

 

Die Ermittlungen wurden vom Zentralen Ermittlungsgericht Nummer Sechs durchgeführt und von der Sonderstaatsanwaltschaft für Drogenbekämpfung des Nationalen Gerichtshofs unterstützt. Unterstützt wurde die Operation außerdem von der NCA (National Crime Agency des Vereinigten Königreichs), der DEA (Drug Enforcement Administration der Vereinigten Staaten), EUROPOL, dem MAOC-N (Maritime Analysis and Operations Center for Narcotics Trafficking) und dem CITCO (Center for Intelligence against Terrorism and Organized Crime).

 

Alle diese Institutionen waren maßgeblich daran beteiligt, die transnationalen Bewegungen der Organisation zu verfolgen und ihre Kommunikation in kritischen Phasen der Ermittlungen abzufangen.

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