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Hervorragende Auktion der sterblichen Überreste von Santana Cazorla: Mercantil 1 in Las Palmas erzielt einen Überschuss

Hervorragende Auktion der sterblichen Überreste von Santana Cazorla: Mercantil 1 in Las Palmas erzielt einen Überschuss

Gara Hernández - M24h Freitag, 19. September 2025

In der komplexen Welt der Unternehmensinsolvenzen kommt es häufig vor, dass die durch den Verkauf von Vermögenswerten eingenommenen Mittel weit hinter der Deckung der Schulden zurückbleiben. Doch in Las Palmas de Gran Canaria ist der Fall von Mar Abierto, SL zu einer Ausnahme geworden, die Experten sprachlos macht. Die vom Handelsgericht Nr. 1 durchgeführte Versteigerung der Vermögenswerte dieses Unternehmens deckte nicht nur die Schulden in Höhe von 84,7 Millionen Euro, sondern erbrachte auch einen Überschuss von über 14 Millionen Euro. Dadurch wird sichergestellt, dass alle Gläubiger ihre Schulden erhalten. 

Die treibende Kraft hinter diesem ungewöhnlichen Erfolg war der erbitterte Wettbewerb der Branchenriesen um wertvolle Vermögenswerte. Die Auktion, die zwei Monate dauerte, umfasste fünf wichtige Lose, und die Bieter waren in ihren Geboten unermüdlich. Der Hauptakteur war Isla Marina, SL, das für Los 1, ein Paket mit drei Hotels, ein hohes Gebot von unglaublichen 85.001.000 € abgab, mehr als das Doppelte des ursprünglichen Preises. In einem sehr knappen Bieterkrieg gegen Perfumería Europa gewann es auch Los 2, eine Gewerbefläche. Unterdessen erhielt die Gruppe Lopesan Touristik, SAU die Lose 3 und 4 mit Geboten in Millionenhöhe, und Servatur, SA ersteigerte Los 5, ein Grundstück, mit einem Gebot, das den Betrag auf 2.640.000 € erhöhte – ein zu Beginn des Verfahrens undenkbarer Preis.

Trotz des klaren Sieges von Isla Marina, SL, wird der Verkauf der drei Hotels von Lot 1 nicht sofort erfolgen. Richter Alberto López Villarrubia hat die Übertragung gestoppt und diese Transaktion von den übrigen getrennt. Die Entscheidung ist auf zwei große rechtliche Hindernisse zurückzuführen, die zwar scheinbar technischer Natur sind, aber für den Prozess entscheidend sind.

Erstens befinden sich zwei der Hotels in einem Rechtsstreit mit dem Unternehmen Proivesa, der ihren Verkauf bis zur gerichtlichen Klärung des Falles verhindert. Zweitens gelten sie als Hotelkomplexe im Konkursrecht als „Produktionseinheiten“, was einen unvermeidlichen Schritt erfordert: Die Konkursverwalter müssen eine fünfzehntägige Anhörung mit den Arbeitnehmervertretern abhalten, bevor der endgültige Verkauf genehmigt werden kann.

Das endgültige und detaillierte Gerichtsurteil hat die Verwirrung beseitigt und die Auktionen der ersten fünf Grundstücke von zukünftigen Verkäufen getrennt. Der Richter ordnete die sofortige Übertragung der Grundstücke 2 bis 5 im Wert von über 14 Millionen Euro an. Die Zukunft des wertvollsten Hotelgrundstücks bleibt jedoch ungewiss, bis die anhängigen Rechtsstreitigkeiten beigelegt und alle rechtlichen Anforderungen erfüllt sind. Es ist eine Erfolgsgeschichte, die jedoch zeigt, dass der kommerzielle Prozess trotz Millionenbeträgen nicht ohne Hindernisse verläuft.

 

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