Der Süden Gran Canarias und insbesondere Maspalomas festigen ihre Position als Maßstab in der internationalen Bildungszusammenarbeit. Die Sekundarschule Faro de Maspalomas hat eine Partnerschaft mit zwei renommierten bretonischen Schulen geschlossen: dem Lycée Hôtelier La Closerie in Saint-Quay-Portrieux und dem Gymnasium Marie Le Franc in Lorient. Ziel des Projekts ist die gemeinsame Entwicklung eines Schönheitspflegeprodukts und einer kulinarischen Begleitung mit Rohstoffen der Kanarischen Inseln und der Bretagne. Dabei handelt es sich um ein bahnbrechendes Erlebnis, das Innovation, europäische Mobilität und die Förderung junger Talente vereint.
Das erste Treffen dieser Partnerschaft fand in Saint-Quay-Portrieux statt. Dort begrüßten Studierende des BAC PRO in Kochen und CSR unter der Leitung der Professoren Géraldine Jestin und Jérôme Choquet Studierende des BAC PRO in Ästhetik in Lorient zu einem Tag voller Aktivitäten. Die Workshops umfassten die Bestimmung von Wildpflanzen unter Anleitung von Professor Laurent Ferrandon, die Herstellung origineller Aufgüsse, die Verkostung von Gebäck und Getränken, die von den zukünftigen Köchen zubereitet wurden, sowie Schönheitsbehandlungen wie Maniküre, die von den Ästhetikstudierenden durchgeführt wurden. Dieser Tag diente über die praktischen Erfahrungen hinaus als Raum für den Ideenaustausch und die Reflexion über den nächsten Schritt des gemeinsamen Projekts.
Die Wahl von Maspalomas als Partner auf den Kanarischen Inseln ist kein Zufall. Die Stadt im Süden Gran Canarias ist ein führendes Tourismus- und Hotelzentrum und macht IES Faro zu einem erstklassigen Standort für die Entwicklung von Ausbildungserfahrungen in den Bereichen Gastgewerbe, Ästhetik und Gastronomie im Tourismus. Die Zusammenarbeit ermöglicht es bretonischen Studierenden, das Tourismus-Ökosystem von Maspalomas und seine internationale Reichweite hautnah zu erleben, während kanarische Studierende die Möglichkeit haben, in die kulinarischen, kulturellen und Wellness-Traditionen der Bretagne einzutauchen.
Über die akademische Erfahrung hinaus eröffnet das Projekt neue Möglichkeiten für Erasmus+-Mobilität, Praktika und Kooperationen zwischen dem Tourismus- und Ausbildungssektor der Kanarischen Inseln und der Bretagne. Die Allianz, die europäische Bildungstradition mit Innovationen in Gastronomie und Ästhetik verbindet, kann beiden Regionen wirtschaftliche und soziale Vorteile bringen. Insbesondere für den Süden Gran Canarias bedeutet dies eine Stärkung seiner Rolle als Vorzeigeprojekt für exzellente Tourismusausbildung und die Schaffung internationaler Synergien mit direkten Auswirkungen auf die Hotel- und Gastronomiebranche.
Mit Initiativen wie dieser festigt Maspalomas nicht nur sein Ansehen als globales Reiseziel, sondern auch als Treffpunkt für Bildungs- und Berufskooperationen in Europa. Die Kombination lokaler bretonischer und kanarischer Produkte symbolisiert die Verbindung zweier Kulturen mit einer Zukunftsvision und bekräftigt, dass Berufsausbildung auch eine Brücke zur Internationalisierung und Wertschöpfung für die Gesellschaft sein kann.











