Stoneweg, ein in der Schweiz ansässiger Fondsmanager, der im Tourismus seine besten Wachstumschancen gefunden hat, gewinnt zunehmend an Bedeutung auf der Landkarte der großen Hotelbetriebe in Spanien. Das 2015 von den Spaniern Jaume Sabater und Joaquim Castellví gegründete Unternehmen hat sich auf alternative Anlagen spezialisiert und unterstützt Lopesan nun als Finanzpartner bei seiner internationalen Expansionsstrategie.
Parallel dazu verfolgt Stoneweg einen ähnlichen Weg wie Azora, allerdings mit einem Co-Investment-Ansatz neben großen Tourismuskonzernen wie Lopesan. Während Azora ein umfangreiches Hotelportfolio in Spanien und Südeuropa direkt verwaltet, konzentriert sich Stonewegs Strategie auf die Stärkung von Allianzen mit etablierten Betreibern, um die Verwaltung und den langfristigen Wert der Anlagen zu sichern. Diese Formel, die weniger vom Tagesgeschäft abhängig und stärker auf die Finanz- und Vermögensentwicklung ausgerichtet ist, ermöglicht dem Fonds eine Risikostreuung und beschleunigt Neuakquisitionen auf dem europäischen Hotelmarkt.
Der Mechanismus ist klar: Stoneweg strukturiert Anlagevehikel, die institutionelles Kapital – Pensionsfonds, Versicherungen und Familienvermögen – in große Hotelanlagen lenken. Gleichzeitig verlässt sich das Unternehmen auf erfahrene Manager wie Lopesan, um den Wert dieser Immobilien nicht nur aus Rentabilitätsgründen, sondern auch aus touristischer Sicht zu steigern. Das Ergebnis ist eine Kombination aus Kapital und Betrieb, die die Attraktivität dieser Projekte im Vergleich zu anderen reinen Finanzunternehmen vervielfacht.
Das Modell hat seine Wirksamkeit bereits bewiesen. Stonewegs erster Hotelfonds mobilisierte 450 Millionen Euro für sieben Immobilien. Derzeit arbeitet der Vermögensverwalter an einem zweiten Fonds, der eine Milliarde Euro erreichen soll. Ziel ist es, bis zu fünfzehn Hotels hinzuzufügen und die Strategie über Spanien hinaus auf Portugal und Italien auszuweiten. In diesem Rahmen stellt Lopesan operatives und Marketing-Know-how in reifen Märkten wie den Kanarischen Inseln, den Balearen und der Riviera Maya zur Verfügung, während Stoneweg die finanzielle Unterstützung und den Dialog mit internationalem Kapital sicherstellt.
Die Rahmenbedingungen sind günstig. Das erste Halbjahr 2025 endete mit Investitionen in Hotels in Spanien in Höhe von 1.766 Milliarden Euro – 20 % mehr als im Vorjahreszeitraum und laut Colliers der dritthöchste historische Rekord. In diesem Szenario ermöglicht die Allianz zwischen Stoneweg und Lopesan dem Unternehmen nicht nur, bei Großtransaktionen – wie dem Verkauf des Mare Nostrum Resorts im Süden Teneriffas im Wert von 430 Millionen Euro – wettbewerbsfähig zu sein, sondern positioniert es auch als führendes Unternehmen für zukünftige Transaktionen zum Jahresende, die voraussichtlich mehr als 3.000 Milliarden Euro an Hotelinvestitionen einbringen werden.
Gleichzeitig hat Lopesan zur Reorganisation seines Portfolios weiterhin bestimmte europäische Vermögenswerte veräußert. Besonders hervorzuheben ist der Verkauf mehrerer Komplexe an einen von Azora verwalteten Fonds. Dies ermöglicht der kanarischen Hotelkette, selektives Wachstum mit der Rotation nicht strategischer Vermögenswerte zu kombinieren. Dieses Gleichgewicht zwischen Akquisitionen und Verkäufen ermöglicht es, Ressourcen für wichtige Allianzen mit Partnern wie Stoneweg freizusetzen und so die Wettbewerbsfähigkeit in einem hochdynamischen Markt zu maximieren.
Letztendlich fungiert Stoneweg als Brücke zwischen globalem Kapital und führenden Ferienhotels, und Lopesan ist der Partner, der diese Vermögenswerte in profitable und etablierte Reiseziele verwandelt. Die Kombination aus beidem erklärt, warum diese Partnerschaft auf dem Radar großer Beratungsunternehmen zu einer der solidesten im spanischen Tourismus geworden ist.











