In einer Erklärung gegenüber Maspalomas24H prangerte die Gewerkschaft der Justizangestellten (STAJ) die prekären Arbeitsbedingungen der Mitarbeiter der Gerichte in San Bartolomé de Tirajana auf Gran Canaria an. Die Beschwerde erfolgte inmitten einer Hitzewelle auf den Inseln, bei der die Temperaturen in den Gerichtsgebäuden die gesetzlichen Grenzwerte weit überschritten.
Laut STAJ wurden an den Arbeitsplätzen dieser Gerichte Temperaturen zwischen 31 und 32 Grad gemessen, deutlich über den 27 Grad, die im Königlichen Dekret 486/1997 über Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz als Höchstwert festgelegt wurden. Die Gewerkschaft betont, dass diese Situation nicht neu sei, sondern ein seit Jahren bestehendes, wiederkehrendes Problem, für das weder die aktuelle noch die vorherige Regierung eine Lösung gefunden hätten.
Als Hauptursachen für diese Zustände wurden mangelnde Wartung und Verschleiß der Klimaanlagen ermittelt. Sie gefährden die Gesundheit der Arbeitnehmer und verstoßen gegen die Verpflichtung der Regierung der Kanarischen Inseln als Arbeitgeber, für ausreichenden thermischen Komfort zu sorgen.
Die Gewerkschaft erinnert daran, dass das Gesetz 31/1995 zur Verhütung von Berufsrisiken die Regierung der Kanarischen Inseln zum Schutz der Gesundheit ihrer Arbeitnehmer verpflichtet. Angesichts der hohen Temperaturwarnung auf dem Archipel beklagt die STAJ, dass die notwendigen Präventivmaßnahmen zum Schutz der Arbeitnehmer nicht ergriffen werden. Diese sind gezwungen, unter unhaltbaren Bedingungen zu arbeiten, was ihre Gesundheit gefährdet.











