Das Unternehmen Energías Eólica y Fotovoltaica Canarias fördert zwei neue Photovoltaikanlagen in Lomo Azules I und II mit einer Gesamtleistung von mehr als 4 Megawatt.
Der Süden Gran Canarias festigt weiterhin seine Position als eines der wichtigsten Zentren für die Entwicklung erneuerbarer Energien auf dem Archipel. Die Generaldirektion für Energie hat den Antrag auf behördliche Genehmigung und die Erklärung zur öffentlichen Versorgung für zwei neue Solaranlagen in der Gemeinde San Bartolomé de Tirajana veröffentlicht, die von Energías Eólica y Fotovoltaica Canarias, SL gefördert werden.
Mit einer Gesamtinvestition von über 2,9 Millionen Euro werden die Photovoltaikanlagen „Lomo Azules I“ und „Lomo Azules II“ über eine Gesamtkapazität von 4,07 Megawatt (MW) verfügen und zum Ziel der Insel beitragen, die Energiewende und die Dekarbonisierung voranzutreiben.
Lomo Azules I: 3,08 MW und 2,16 Millionen Euro
Die ambitionierteste Anlage ist Lomo Azules I mit einer Leistung von 3,08 MW und einem geschätzten Budget von 2.168.051,23 Euro. Das Projekt umfasst die Installation von über 6.000 ASTRO 5 Semi-Solarmodulen, 28 Hochleistungswechselrichtern, drei Umspannwerken und einer 2.826 Meter langen unterirdischen Evakuierungsleitung zum Umspannwerk Arguineguín (MT Playa_ARG-Leitung).
Dieses Projekt beinhaltet auch ein Verfahren zur Zwangsenteignung des betroffenen Grundstücks auf dem Grundstück 96 des Polygons 17 der Gemeinde.
Lomo Azules II: 0,99 MW und 762.664 Euro
Nur wenige Meter entfernt entsteht das Kraftwerk Lomo Azules II mit einer Leistung von 0,99 Megawatt und einem Budget von 762.664,46 Euro. Es umfasst knapp 1.944 Solarmodule, neun Wechselrichter, ein Umspannwerk und eine 2.800 Meter lange unterirdische Evakuierungsleitung, die an dasselbe Stromnetz wie das Schwesterkraftwerk angeschlossen wird.
Beide Projekte nutzen Spitzentechnologie mit ASTRO-Modulen und SMA-Umwandlungssystemen und beinhalten auch öffentliche Enteignungsverfahren, um ihre Durchführung sicherzustellen.
Energiewende im Gange
Die neuen Anlagen ergänzen das wachsende Netz von Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien im Süden Gran Canarias, einer Region, die aufgrund ihrer hohen Sonneneinstrahlung und der Verfügbarkeit von Ackerland besonders günstig liegt.











