Dienstag, 14. April 2026
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Exklusiv: Laptops des Lopesan-Präsidenten und des Rechtsberaters im Hauptsitz in Las Palmas gestohlen – Polizeiliche Ermittlungen laufen

Exklusiv: Laptops des Lopesan-Präsidenten und des Rechtsberaters im Hauptsitz in Las Palmas gestohlen – Polizeiliche Ermittlungen laufen

GH Maspalomas24h Dienstag, 27. Mai 2025

Am vergangenen Wochenende kam es in der Lopesan-Zentrale in Las Palmas zu einem Raubüberfall, der das Unternehmen und die Sicherheitskräfte in Alarmbereitschaft versetzte. Die Diebe stahlen zwei Laptops des Firmenpräsidenten Eustasio López und des Leiters der Rechtsabteilung, erfuhr Maspalomas24H am Montag aus Finanzquellen. Zusätzlich zu den juristischen Mitteln, mit denen López seit 2016 verfolgt wird, ist anzumerken, dass im Jahr 2024, wie Maspalomas24H berichtete, Das Unternehmen wurde Opfer eines Cyberangriffs, bei dem Informationen gestohlen und sogar die Gehaltszahlungen der Mitarbeiter verändert wurden..

Der Diebstahl oder Verlust eines tragbaren Geräts mit vertraulichen Informationen kann gemäß der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) als Sicherheitsverletzung angesehen werden. In solchen Fällen ist es zwingend erforderlich, die spanische Datenschutzbehörde (AEPD) innerhalb von 72 Stunden über den Vorfall zu informieren, wenn ein Risiko für die Rechte und Freiheiten der betroffenen Personen besteht. Die wissenschaftliche Einheit der Nationalen Polizei hat in den letzten Tagen daran gearbeitet, die Einzelheiten dieses Vorfalls zu klären. Untersuchungen deuten darauf hin, dass die Diebe bereits im Vorfeld den genauen Standort der Geräte kannten, da die Computer in speziellen Büros mit beschränktem Zugang gelagert waren.

Bei derartigen Diebstählen – insbesondere wenn es um elektronische Geräte mit vertraulichen Informationen geht – besteht häufig der Verdacht auf mögliche Industriespionage oder den Diebstahl strategischer Informationen. Das auf diesen Laptops gespeicherte Material kann vertrauliche Unternehmensdaten, Verträge, Geschäftsstrategien und Rechtsdokumente enthalten, was diese Dokumente zu begehrten Zielen für Konkurrenten oder Akteure macht, die ein Interesse daran haben, das Unternehmen zu destabilisieren. Ähnliche Fälle wurden aus Spanien und Europa gemeldet, wo der Diebstahl oder der illegale Zugriff auf die elektronischen Geräte von Führungskräften erhebliche Risiken für die Unternehmenssicherheit mit sich brachte. In mehreren Fällen wurde bestätigt, dass Kriminelle über Insiderinformationen verfügten, um Geräte mit sensiblen Daten zu orten, was auf eine professionelle Vorgehensweise schließen lässt.

Unternehmen und Sicherheitsexperten weisen darauf hin, dass strenge digitale und physische Schutzmaßnahmen sowie Protokolle für eine schnelle Reaktion auf Vorfälle dieser Art implementiert werden müssen, um Schäden zu minimieren und Lecks zu verhindern, die den Ruf und die finanzielle Stabilität von Unternehmen beeinträchtigen könnten. Die Ermittlungen dauern noch an und in den nächsten Tagen werden voraussichtlich weitere Einzelheiten über die Verantwortlichen und das wahre Ausmaß des Diebstahls bei Lopesan bekannt gegeben.

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