Auf den Tourismussektor spezialisierte Investmentfonds haben einen Verbündeten gefunden, mit dem sie nicht gerechnet hatten. Der Präsident der Regierung der Kanarischen Inseln, Fernando Clavijo, gab diesen Dienstag in der Debatte über den Zustand der Nation mit dem Schlüssel, dass bereits Maspalomas24H berichtete: Auf den Hotelsektor spezialisierte Investmentfonds wollen eine bessere Bezahlung der kanarischen Arbeitnehmer.. Wer ist gegen Lohnerhöhungen im Tourismus? Unternehmen, deren Eigentum an Familienbetrieben gebunden ist, und der altmodische Tourismus, der von Las Palmas in den Süden Gran Canarias geschickt wird und die Wirtschaftshauptstadt der Kanarischen Inseln als Rohstoffplantage betrachtet.
Die Logik hinter den Fonds besteht darin, dass höhere Gehälter die Wohnkosten erhöhen und dies daher in einem Finanzumfeld ein höheres EBITDA in der Bilanz bedeutet. An diesem Dienstag betonte Fernando Clavijo die Notwendigkeit, die Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten im Tourismussektor zu verbessern. In einer direkten Botschaft an die Unternehmen erklärte er, dass diese sich entweder für eine Erhöhung der Löhne entscheiden müssten, die sie an die Produktivität koppeln, oder höhere Steuern in Kauf nehmen müssten. Diese Erklärung ist Teil ihres Engagements für mehr Gerechtigkeit in diesem Sektor.
Während der Debatte über den Zustand der Nationalität betonte Clavijo, dass es in einem Kontext wirtschaftlichen Wohlstands der ideale Zeitpunkt sei, über das aktuelle Tourismusmodell nachzudenken. Laut dem Präsidenten geht es nicht darum, das Modell selbst zu ändern, sondern vielmehr darum, die Art und Weise zu überdenken, wie wir mit dem Tourismus interagieren und koexistieren. In diesem Zusammenhang stellte er zwei zentrale Fragen: „Ist es notwendig, weiter zu wachsen? „Wie können wir den erwirtschafteten Reichtum umverteilen?“
Was die Umverteilung des Reichtums angeht, wiederholte Clavijo seinen Vorschlag, die Löhne oder, falls das nicht gelingt, die Steuern zu erhöhen, da dies die einzige Möglichkeit sei, zu mehr Gerechtigkeit und Solidarität auf den Inseln zu gelangen. Er betonte außerdem, wie wichtig es sei, sowohl soziale als auch ökologische Nachhaltigkeit zu erreichen, und stellte die Frage, ob überfüllte Inseln auch in Zukunft für Besucher attraktiv bleiben werden.
Der Präsident warnte außerdem vor dem Risiko, dass der Tourismus auf den Kanarischen Inseln „erfolglos ausstirbt“, wenn keine nachhaltigen Maßnahmen ergriffen werden, die wirtschaftliche, soziale und ökologische Aspekte berücksichtigen. Er rief daher zu einem ruhigen und fundierten Dialog auf und betonte die entscheidende Rolle der Arbeitsgruppen der Konferenz der Präsidenten bei der Bewältigung dieser Herausforderungen ohne Einschränkungen oder Vorurteile.











