Montag, 18. Mai 2026
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Betrügereien in Maspalomas, die vorgeben, Geld aus FTI-Verkäufen zurückzuerhalten

Betrügereien in Maspalomas, die vorgeben, Geld aus FTI-Verkäufen zurückzuerhalten

Dácil Santana Mittwoch, 03. Juli 2024

Der Reiseveranstalter FTI warnte an diesem Dienstag vor Phishing-Betrügern, die die Insolvenz des Reiseveranstalters ausnutzen wollen, um per SMS und E-Mail Bankdaten von Nutzern abzufragen, die Reisen in den Süden Gran Canarias sowie zu anderen europäischen Zielen gebucht haben. Die Nachrichten der Kriminellen ermutigen Verbraucher dazu, ihre Bankdaten zu übermitteln, um angeblich den Betrag zurückzuerhalten, der ihnen in der Insolvenz verblieben ist. Bisher sind Betrugsversuche offenbar gescheitert. Andererseits wurde an diesem Dienstag bekannt, dass: alle Kombifahrten und bestimmte Einzelleistungen für Abfahrten ab dem 6. Juli

Derzeit erfolgt seitens der Deutschen Reiseversicherung bislang keine Erstattung über die direkt gedeckten Kosten hinaus. Demnächst entsteht ein Online-Portal zur Speicherung von Daten und Dokumenten von Lieferanten und Kunden im Süden Gran Canarias. Eine Anmeldung ist noch nicht möglich. Zu Zahlen und Auswirkungen im Süden Gran Canarias konnte der Insolvenzdienstleister noch keine Angaben machen.

Bis zum Insolvenzantrag waren die Fluggesellschaften verpflichtet, ihre Verträge mit Flight Trading fortzuführen. Sie haben jedoch nun die Möglichkeit, den Termin offiziell zu verschieben. Das volle Ausmaß des finanziellen Schadens für die betroffenen Fluggesellschaften ist derzeit unklar. Der Insolvenzverwalter gab außerdem bekannt, dass alle Pauschalreisen und bestimmte Einzelleistungen für Abreisen ab dem 6. Juli gestrichen seien. Betroffen von den Annullierungen sind insgesamt rund 175.000 kombinierte Reisen, der finanzielle Schaden beläuft sich also auf mehrere Millionen Dollar. Nachdem auch die Tochtergesellschaften Big Xtra und 5 vor Flug Insolvenz angemeldet hatten, war auch die Flight Trading GmbH betroffen, wie FTI Touristik in einer Stellungnahme erklärt. Nach Angaben des Fachverlags FVW Medien sind Flugverbindungen von Fluggesellschaften wie Eurowings, Sun Express und Condor betroffen.

 

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