Seit Wochen ist das Geschäft geschlossen und ohne jegliche Aktivität, was bei den Bewohnern der Gegend Neugier und Zweifel weckt.
Seit Wochen stellen sich die Bewohner von Vecindario, die die Canalejas-Straße in der Nähe der Avenida de Canarias entlanggehen, dieselbe Frage: Was ist mit dem Flohmarkt passiert?
Sie beziehen sich auf das Geschäft vor dem Roten Kreuz, eines der am längsten bestehenden Unternehmen in der Gegend, dessen Dienstleistungen vom Gebrauchtwarenverkauf bis zur Lieferung der Möbelsammlung nach Hause reichten.
![[Bild #17066]](https://maspalomas24h.com/upload/images/06_2024/9885_img_2986.jpeg)
Nach Angaben der Nachbarn erfolgte die Schließung von einem Tag auf den anderen ohne Vorankündigung und Tage später wurden sie vom Siegel der Guardia Civil überrascht, ohne den Grund zu kennen. Etwas, das bis zu dieser Woche andauerte, als endlich der Grund für die Schließung bekannt wurde.
Der Grund dafür ist nicht unbedingt etwas mit der Einrichtung in Santa Lucía de Tirajana zu tun, sondern liegt ausschließlich in der Führung der Geschäftsinhaber. Der Flohmarkt gehört der NGO Remar, die in Telde und Las Palmas weitere Lokale desselben Stils betreibt, im Süden der Insel jedoch nur das Vecindario.
Diese Woche wurden die Ermittlungen gegen die Führung dieser NGO wegen angeblicher Arbeitsausbeutung von fünf Frauen, die sich in einer gefährdeten Situation befanden, veröffentlicht. Die NGO half Drogenabhängigen bei ihrer Sucht, bot ihnen soziale und psychologische Unterstützung und unterstützte sie bei der Wiedereingliederung in die Arbeitswelt.
![[Bild #17064]](https://maspalomas24h.com/upload/images/06_2024/8698_img_2988.jpeg)
Dieses Problem hätte den Ermittlungen zufolge zu einer mutmaßlichen Ausbeutung der Arbeitskraft durch die Führung von fünf Frauen geführt, die erklärt haben, dass sie mit ihren Kindern in einer Garage in Telde lebten und verschiedene Aufgaben als Hausangestellte und Betreuerinnen verrichteten die Kinder von zwei der untersuchten Personen aus der Leitung der NGO.
Sie führten all diese Aufgaben aus, ohne bei der Sozialversicherung registriert zu sein, ohne irgendeine Vergütung zu erhalten und unter der Drohung, auf der Straße zurückgelassen zu werden, wenn sie ihren Anweisungen nicht Folge leisteten.
Die vier untersuchten Personen sind bis zum Prozess auf freiem Fuß und als Vorsichtsmaßnahme wurden die Beschlagnahme von Vermögenswerten und die Versiegelung der sechs Remar-Einrichtungen auf der Insel, darunter Vecindario, angeordnet.










