Die Männer wurden von der Verkäuferin überrascht
Beamte der Nationalpolizei haben in Telde zwei Männer im Alter zwischen 40 und 59 Jahren ohne Vorstrafen wegen mutmaßlicher Unterschlagung verhaftet.
Am 29. Mai bediente der Angestellte eines Juweliergeschäfts in einem Einkaufszentrum in Telde gerade einen vermeintlichen Kunden. Als er bemerkte, dass die Festgenommenen den Tresen betraten und ein Tablett mit viel Schmuck im Wert von 12.875 Euro mitnahmen, bat er die Sicherheitsleute des Einkaufszentrums um Hilfe.
Die Festgenommenen rannten, durch die Schreie der Frau alarmiert, aus dem Geschäftslokal und der Mann, der sich zum Tatzeitpunkt als Kunde ausgegeben hatte, verließ Sekunden später das Geschäft.
Diese Informationen wurden dank der Ermittlungen der örtlichen Kriminalpolizeibrigade der Nationalpolizei erhalten, durch die auch nachgewiesen werden konnte, dass die dritte Person mit den beiden Festgenommenen unter einer Decke steckte.
Dank des schnellen Eingreifens der Polizei konnte die Landespolizei zwei Tage nach den Ereignissen die mutmaßlichen Täter vollständig identifizieren und ausfindig machen.
Bei der Festnahme wurden mehrere Bankkarten sowie ein Metalldietrich, ein Mobiltelefon, zwei mit Symbolen codierte handgeschriebene Blätter und eine Rechnung des Juweliergeschäfts, in dem die Straftaten begangen wurden, beschlagnahmt.
Die polizeilichen Ermittlungen beziehen sich auf die beschriebenen Vorfälle mit einem Diebstahlsdelikt in einem Juweliergeschäft in einem anderen Einkaufszentrum in Las Palmas de GC, das sich im November 2023 ereignet hat.
Der Marktwert des gestohlenen Schmucks belief sich damals auf 39.000 Euro.
Die Art und Weise, wie die Häftlinge bei beiden Verbrechen vorgingen, bestand darin, die Straftaten zu begehen und, sobald sie sich außerhalb des Gewerbegebiets befanden, ihre Kleidung zu wechseln, um ihre Identifizierung zu erschweren.
Nach Fertigstellung des Polizeiberichts wurden die Festgenommenen der zuständigen Justizbehörde zur Verfügung gestellt.
Die polizeilichen Ermittlungen bleiben offen. Neue Verhaftungen sind nicht ausgeschlossen.









