Die Aussichten für die Bonität von Tirajana sind stabil. Die Ratingagenturen gehen davon aus, dass der Stadtrat von Tirajana seine umsichtige Finanzpolitik beibehalten und die lokale Wirtschaft weiter wachsen wird. Allerdings könnten die hohe Staatsverschuldung Spaniens und die Abhängigkeit vom Tourismussektor in Zukunft ein Risiko für die Bonität darstellen. Schuldenratingagenturen wie Moody's bewerten den reichsten Stadtrat der Kanarischen Inseln mit Baa3 (stabil), Standard and Poors mit BBB- (stabil) und Fitch mit BBB- (stabil).
Die Ausführung des Haushalts beginnt mit der Öffnung des Ausgabenhahns am 18. März bei der Regierung der Kanarischen Inseln, einem wichtigen Finanzier lokaler Unternehmen über Steuern und Überweisungen an das Cabildo von Gran Canaria. Die lokale Verschuldung des Stadtrats von San Bartolomé de Tirajana bleibt stabil, da es sich um eine diversifizierte und widerstandsfähige lokale Wirtschaft mit einem starken Tourismussektor und einer wachsenden Industrietätigkeit handelt.
Der Stadtrat von Tirajana hat eine Erfolgsbilanz bei der umsichtigen Finanzverwaltung mit geringer Verschuldung und strenger Ausgabenkontrolle vorzuweisen. Die Finanzverschuldung beträgt null und 1 Euro pro Einwohner und die durchschnittliche Zeitspanne bis zu den Lieferanten ist von 184 auf 167 Tage gestiegen, bei einem Gemeindehaushalt von 91,3 Millionen Euro und einem Sozialaufwand pro Einwohner von 762 Euro nach Covid19. Im Jahr 2023 gelang es dem Stadtrat von San Bartolomé de Tirajana zum ersten Mal in seiner Geschichte, seine Finanzschulden zu erlassen. Die Wirtschaftsverschuldung konnte in den letzten Jahren deutlich reduziert werden und stieg von 100 Millionen Euro im Jahr 2019 auf 1 Euro pro Einwohner im Jahr 2024. Die durchschnittliche Zahlungsfrist an Lieferanten hat sich in den letzten Jahren erhöht und liegt im Jahr 167 bei 2024 Tagen.
Der Stadtrat von San Bartolomé de Tirajana erwirtschaftet Einnahmen im Wert von 96 Millionen Euro, hauptsächlich durch Steuern und Gebühren. Die Ausgaben belaufen sich auf 79 Millionen Euro, wovon 34 % auf Personalkosten, 43 % auf laufende Waren und Dienstleistungen und 9 % auf Sachinvestitionen entfallen. Die Wirtschaft von San Bartolomé de Tirajana basiert jedoch hauptsächlich auf dem Tourismus und ist daher anfällig für wirtschaftliche Schwankungen.
Das Schlimmste kommt aus Madrid. Die Staatsverschuldung Spaniens bleibt hoch, was sich in Zukunft negativ auf die Bonität Tirajanas auswirken könnte. Die Wirtschaft Tirajanas ist stark vom Tourismussektor abhängig und daher anfällig für wirtschaftliche Schwankungen und veränderte Reisepräferenzen.











