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Die Bearbeitung von Küstenfragen im Süden Gran Canarias förderte historische Akten über das Zementwerk Masaveu zutage.

Die Bearbeitung von Küstenfragen im Süden Gran Canarias förderte historische Akten über das Zementwerk Masaveu zutage.

Gara Hernández - M24h Mittwoch, 05. August 2026

 

Die Verwaltung des Küstenstreifens in der Gemeinde San Bartolomé de Tirajana hat erneut die administrative Komplexität von Landnutzungs- und öffentlichen Flächennutzungsanträgen im Süden Gran Canarias verdeutlicht. Jüngste Maßnahmen der Zentralregierung fallen zeitlich mit der Bearbeitung konkreter Anträge auf Konzession und Legalisierung von Strandtourismus-Dienstleistungen durch Invescati, die Holdinggesellschaft der Familie Del Castillo, zusammen. In diesem Zusammenhang ist die Bereitstellung detaillierter kartografischer Dokumentationen entscheidend für die Freigabe der seit Jahren blockierten Genehmigungen. Es handelt sich um den Küstenstreifen vor den Zementwerken Masaveu und Votorantim.

Die Forderungen der Küstenbehörde der Kanarischen Inseln an die Rechtsvertreter der langjährigen Grundstücks- und Gewerbebesitzer an der Südküste verdeutlichen die strenge Kontrolle, der die private Nutzung öffentlicher maritimer und landseitiger Flächen unterliegt. In früheren Fällen im Zusammenhang mit der Verwaltung von Freizeiteinrichtungen, dem Verleih von Sonnenliegen und Sonnenschirmen oder der Errichtung von Kiosken mit Terrassen an der Küste von San Bartolomé de Tirajana haben die technischen Abteilungen des Ministeriums wiederholt von den Verwaltern und Erben präzise Angaben zu den belegten Flächen und zur Korrektur etwaiger Unstimmigkeiten bei den Messungen der eingereichten Projekte verlangt.

Um diese technischen Anforderungen zu erfüllen, mussten Vertreter der Eigentümerfamilien und Holdinggesellschaften aktualisierte, georeferenzierte Karten einreichen, die die Koordinaten jedes Gewerbegebiets präzise definieren. Diese Karten müssen nicht nur die öffentlichen Meeres- und Landflächen, sondern auch die Dienstbarkeits- und Schutzlinien entlang der Südküste Gran Canarias klar darstellen – einem Küstenstreifen von hohem wirtschaftlichem und touristischem Wert, an dem private Interessen und strenge Umweltauflagen aufeinandertreffen.

Die Notwendigkeit, alte Aufzeichnungen mit offiziellen Karten abzugleichen, ergibt sich aus der Strategie der kontinuierlichen staatlichen Aufsicht, die den Rechtsstatus von Konzessionen und befristeten Genehmigungen an den Stränden und Küstenabschnitten im Süden der Insel endgültig regeln soll. Während die Ministerien die Verfahren zur öffentlichen Information über die Feststellung historischer Rechte an bestimmten registrierten Grundstücken abschließen, müssen Tourismusbetreiber und Lizenzinhaber komplexe technische Korrekturen vornehmen, um die Rechtmäßigkeit ihrer Infrastruktur und saisonalen Dienstleistungen angesichts der strengen staatlichen Küstengesetzgebung zu gewährleisten.

 

 

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