Samstag, 11. Juli 2026
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Puerto Rico erzielt Einigung mit den Arbeitern in Mogán über den fortschrittlichsten Tarifvertrag für Strandarbeiter in Spanien.

Puerto Rico erzielt Einigung mit den Arbeitern in Mogán über den fortschrittlichsten Tarifvertrag für Strandarbeiter in Spanien.

Gara Hernández - M24h Freitag, 26. Juni 2026

 

Der Süden Gran Canarias ist nicht nur das Zentrum der Tourismuseinnahmen des Archipels, sondern auch Schauplatz subtiler, aber umkämpfter Auseinandersetzungen über die Verteilung der Lohnkosten. Das Unternehmen Puerto Rico SA, eines der etabliertesten Immobilien- und Dienstleistungsunternehmen an der Küste von Mogán, hat eine Gehaltsüberprüfung abgeschlossen, die den Mitarbeitern sofortige finanzielle Vorteile bringen wird.

Die Vereinbarung sieht eine pauschale Erhöhung aller bestehenden Vergütungsbestandteile und Gehaltsstufen um 3,5 % vor. Die Maßnahme zeichnet sich durch ihre Sofortwirkungsklausel aus: Die neuen Beträge traten mit der Unterzeichnung in Kraft und gelten rückwirkend zum 1. Januar 2026, unabhängig von der Veröffentlichungsdauer im Amtsblatt.

Der Anhang zur Gehaltsüberprüfung enthält eine detaillierte Aufschlüsselung der tatsächlichen Lohnkosten in Tourismusgebieten, wo das Grundgehalt durch obligatorische branchenspezifische Zulagen ergänzt wird. Die neuen Tarife legen die Erschwerniszulage und die Gefahrenzulage auf 167,53 € fest, die Risikozulage beträgt 0,71 € und die Nachtschichtzulage 0,89 €. Arbeit an Sonn- und Feiertagen, die für die Aufrechterhaltung des Betriebs im Dienstleistungs- und Freizeitsektor in Küstenregionen an 365 Tagen im Jahr unerlässlich ist, wird mit 94,57 € vergütet.

Die Sozial- und Familienschutzleistungen wurden ebenfalls um 3,5 % erhöht. Das Urlaubsgeld beträgt nun 546,48 €, die Schulbeihilfe 155,09 € und die Leistung für ein behindertes Kind 253,45 €. Im schwersten Fall von Arbeitsunfällen oder Berufskrankheiten sieht die Vereinbarung eine Entschädigung von 26.709,74 € vor, die sich bei Tod aus natürlichen Gründen auf 1.892,69 € reduziert.

Vom Hochschulabsolventen zum Arbeiter: die jährliche Gehaltsstruktur

Die diesjährige Gehaltstabelle von Puerto Rico SA ermöglicht eine Analyse der internen Gehaltsunterschiede in Unternehmen, die im Süden der Insel tätig sind. An der Spitze der Gehaltstabelle stehen die leitenden Angestellten mit einem jährlichen Bruttogehalt von 40.314,63 €, zuzüglich einer monatlichen Anwesenheitszulage von 1.665,22 €. Eine Stufe darunter erhalten Fachkräfte mit mittleren technischen Qualifikationen, wie beispielsweise Bauassistenten oder Obervorarbeiter, ein Jahresgehalt zwischen 22.465 € und 22.521 €.

Der Großteil der operativen Mitarbeiter des Unternehmens, die als Hilfs- und Betriebsarbeiter eingestuft sind, arbeitet in einer deutlich engeren Gehaltsspanne. Facharbeiter erster Klasse erhalten ein Jahresgehalt von 18.168,39 €, Facharbeiter zweiter Klasse 17.908,69 €. Am unteren Ende der Gehaltsstruktur des Unternehmens teilen sich Arbeiter, Facharbeiter, Lagerarbeiter, Lagerarbeiter und Reinigungskräfte ein einheitliches Jahresgehalt von 17.635,98 €, berechnet auf Basis eines gemeinsamen Grundgehalts von 837,50 € pro Monat. Die Verhandlungspartner, angeführt von Marta Roca Martínez und Pedro León Boissier auf Unternehmensseite sowie von Gewerkschaftsvertretern wie Juan Mesa Romero und Francisco Perdomo Castro, haben zudem eine formale Schutzmaßnahme eingeführt: Die Gehaltserhöhungen gelten nicht für Mitarbeiter, die bereits höhere Gehälter als die vereinbarten beziehen.

 

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