Samstag, 11. Juli 2026
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Mogán erhält die meisten Subventionen für die blaue Wirtschaft (CC), eine neue Thunfischverarbeitungsanlage und nautische Pläne.

Mogán erhält die meisten Subventionen für die blaue Wirtschaft (CC), eine neue Thunfischverarbeitungsanlage und nautische Pläne.

Gara Hernández - M24h Donnerstag, 18. Juni 2026

Die Gemeinde Mogán hat sich als wichtiger Motor für die EU-Förderung von Küstenentwicklungsprojekten an der Südwestküste Gran Canarias etabliert. Der Abschlussbeschluss zur Vorankündigung der Projektvorschläge für das Haushaltsjahr 2026, unterzeichnet vom stellvertretenden Minister für den Primärsektor, Eduardo García Cabello (Koalition der Kanarischen Inseln), bestätigte die Zuweisung von 251.646,33 € an Fördermitteln, die über die Küstenaktionsgruppe Gran Canaria (GALPA) verwaltet werden. Die Fischereiverbände und die öffentliche Verwaltung von Mogán sicherten sich den größten Anteil dieser EU-Förderung, die im Rahmen des Europäischen Meeres-, Fischerei- und Aquakulturfonds (EMFF) zur Förderung einer nachhaltigen maritimen Wirtschaft in traditionellen Fischergemeinden vorgesehen ist.

Der bedeutendste Investitionsmeilenstein der Gemeinde ist der des Fischerverbands von Mogán, der die endgültige Genehmigung für den Bau einer Thunfischverarbeitungsanlage erhalten hat. Dieses Infrastrukturprojekt, das Teil der Initiative zur Wertschöpfung und Schaffung von Arbeitsplätzen ist, zielt darauf ab, den Fang der lokalen Flotte direkt aufzuwerten und die handwerkliche Fischerei hin zu profitableren kommerziellen Vertriebswegen zu diversifizieren. Die Initiative wird parallel zum ambitionierten Ausbildungsplan für die Schifffahrt und Fischerei „Mogán 2026–2027“ umgesetzt, der vom Stadtrat von Mogán gefördert wird. Dieser hat einen erheblichen Teil der Mittel bereitgestellt, um lebenslanges Lernen, den Generationswechsel und die Förderung von Chancengleichheit in maritimen Berufen zu gewährleisten.

Der Erfolg bei der Sicherung dieser Mittel steht jedoch im deutlichen Gegensatz zur bürokratischen Strenge der europäischen Kontrollvorschriften, die Logistikprojekte in der Region behindert hat. Die Generaldirektion für Fischerei bestätigte die Ablehnung des Antrags von Pefrescatron Sociedad Limitada, die mit diesen Mitteln einen Kühlwagen und Styroporboxen in Höhe von insgesamt 59.790,27 € finanzieren wollte. Die Regionalregierung begründete die Ablehnung damit, dass Transportmittel an sich nicht als förderfähige Maßnahme im Sinne der Kriterien für nachhaltige Mobilität gelten, es sei denn, sie sind Teil einer umfassenden Initiative für grünes Marketing. Dies zwingt die Unternehmen der Branche, ihre Pläne zur technischen Modernisierung zu überarbeiten.

Die Resolution sieht für die Begünstigten in Mogán einen sehr anspruchsvollen Umsetzungs- und Berichtsplan vor und setzt den 10. November 2026 als Frist für den Abschluss der Aktivitäten des ersten Jahres fest. Dank eines Kofinanzierungsmodells, bei dem die Europäische Union 70 % des Kapitals und die Autonome Gemeinschaft der Kanarischen Inseln die restlichen 30 % beisteuert, stehen die lokalen Fischer und Techniker vor der Herausforderung, die Investitionen zügig umzusetzen, um eine Rückzahlung der Mittel zu vermeiden. Die Transformation der Fischereiindustrie in Mogán schreitet somit in Richtung Modernisierung der Verarbeitungsanlagen und Professionalisierung der Fischer voran und umgeht dabei die bürokratischen Hürden der zunehmend unflexiblen EU-Umweltvorschriften für Investitionen in konventionelle Fahrzeuge.

 

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