Samstag, 11. Juli 2026
Maspalomas24h | Zeitung aus Maspalomas und Süd-Gran Canaria
Ein wegen Drogenhandels gesuchter französischer Staatsbürger wurde in Maspalomas aufgrund eines europäischen Haftbefehls festgenommen.

Ein wegen Drogenhandels gesuchter französischer Staatsbürger wurde in Maspalomas aufgrund eines europäischen Haftbefehls festgenommen.

MASPALOMAS24H Montag, 08. Juni 2026

Gegen den Festgenommenen lag ein Europäischer Haftbefehl (EAW) vor, der von Frankreich ausgestellt worden war.

Der 50-jährige Mann war in Abwesenheit wegen Drogenhandels verurteilt worden.

Er wurde in einem Hotel in San Bartolomé de Tirajana aufgespürt und bis zu seiner Auslieferung inhaftiert.

 

Beamte der Nationalpolizei verhafteten am 22. Mai in Maspalomas einen 50-jährigen französischen Staatsbürger, gegen den ein Europäischer Haftbefehl (EAW) der französischen Justizbehörden wegen seiner mutmaßlichen Beteiligung an einem Drogenhandelsdelikt vorlag.

 

Die polizeilichen Ermittlungen bestätigten die Gültigkeit des internationalen Haftbefehls und ergaben zudem, dass sich der Gesuchte auf Gran Canaria aufhielt. Laut Angaben der französischen Behörden war der Mann in seinem Heimatland wegen Drogenhandels verurteilt worden, galt jedoch als flüchtig, da sein Aufenthaltsort unbekannt war. Aus diesem Grund wurde der entsprechende Haftbefehl ausgestellt.

 

Nachdem die Beamten ihn in einem Hotel in der Gemeinde San Bartolomé de Tirajana aufgespürt hatten, starteten sie eine Polizeiaktion, die schließlich zu seiner Identifizierung und anschließenden Verhaftung führte.

 

Nachdem die zuständige Justizbehörde des Nationalen Gerichts, die für die Bearbeitung europäischer Haftbefehle zuständig ist, informiert worden war, wurde die verhaftete Person dem Gericht vorgeführt. 

 

Anschließend ordnete die Justizbehörde seine vorläufige Inhaftierung bis zum Abschluss des Verfahrens zu seiner Auslieferung an die französischen Behörden an.

 

 

Bürgerzusammenarbeit

Die Nationalpolizei dankt den Bürgern und erinnert sie daran, dass sie auf Wunsch anonym mitwirken können, wenn sie Kenntnisse, Hinweise oder Verdachtsmomente bezüglich der meistgesuchten Personen haben. Dies ist über die Webseite www.policia.es im Bereich „Mitwirken“ möglich. Die bereitgestellten Informationen werden von den Spezialisten der Nationalpolizei vertraulich behandelt.

 

Mit Ihrem registrierten Konto

Schreiben Sie Ihre E-Mail und wir senden Ihnen einen Link, um ein neues Passwort zu schreiben.