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Das Öko-Marina-Modell in Maspalomas unter der Lupe: Pasito Blanco öffnet seine Anlagen für die Öffentlichkeit

Das Öko-Marina-Modell in Maspalomas unter der Lupe: Pasito Blanco öffnet seine Anlagen für die Öffentlichkeit

YURENA VEGA - M24H Freitag, 05. Juni 2026

 

Die Debatte um die ökologische Transformation der Küsteninfrastruktur im Süden Gran Canarias geht nun in den Bereich der Öffentlichkeitsarbeit über. Das öffentliche Unternehmen Puertos Canarios, das dem Ministerium für öffentliche Arbeiten, Wohnungsbau und Mobilität der Regierung der Kanarischen Inseln untersteht, hat für diesen Freitag, den 5. Juni, einen neuen Tag der offenen Tür in den Häfen von Pasito Blanco angesetzt. 

Die Initiative, die vom Stadtrat von San Bartolomé de Tirajana unterstützt wird, zielt darauf ab, das Siegel „Autonome Öko-Häfen der Kanarischen Inseln“ in der Öffentlichkeit zu legitimieren. Es handelt sich um eine kommerzielle und betriebliche Bezeichnung, mit der die Regionalregierung versucht, die Umweltauswirkungen der Freizeitschifffahrt in den Gewässern der südlichen Inseln zu mindern.

Die offizielle Eröffnung der Hafenanlagen um 18:00 Uhr steht unter dem Motto „Lernen Sie Ihren Öko-Hafen der Kanarischen Inseln kennen“. Das technische Programm umfasst Führungen und praktische Vorführungen, die innovative Technologien, Ausrüstungen und Verfahren für Abfallmanagement, Ölbekämpfung und Energieeffizienz im Yachthafen präsentieren. Die Hafenleitung möchte Anwohnern und Touristen ihre Arbeitsmethoden näherbringen und die Machbarkeit verantwortungsvollerer Konzepte für Unterkunft und maritime Freizeitaktivitäten aufzeigen, die die Biodiversität der Küstenumwelt respektieren.

Der Geschäftsführer von Puertos Canarios, José Gilberto Moreno, hat diese Initiative in den Kontext der Ziele des öffentlichen Unternehmens hinsichtlich sozialer Rentabilität und Transparenz gestellt. Laut Moreno eignet sich Pasito Blanco ideal als Pilotprojekt, um die Entwicklung traditioneller Yachthäfen hin zu Plattformen zu untersuchen, die mit ihrem sozialen Umfeld verbunden sind und sich dem Schutz der Meeresumwelt verschrieben haben. 

Die institutionelle Strategie verbindet eine visuelle technische Überprüfung der Anlagen mit kulturellen Initiativen, darunter die Aufführung des Kurzstücks „Salt Stories“. Diese familienfreundliche Show nutzt theatralische Fiktion, um wichtige Konzepte für die Zukunft der Region anzusprechen, wie das lokale maritime Erbe, die Nachhaltigkeit des nautischen Sektors und das Umweltbewusstsein bei neuen Nutzergenerationen.

 

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