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Puertos Canarios vergibt den Auftrag für die Arbeiten an der Esplanade Castillete in Mogán für 672.000 Euro

Puertos Canarios vergibt den Auftrag für die Arbeiten an der Esplanade Castillete in Mogán für 672.000 Euro

Gara Hernández - M24h Montag, 01. Juni 2026

 

Die Verwaltung der regionalen Hafeninfrastruktur auf den Kanarischen Inseln steht vor der Herausforderung, nicht-konzessionierte Straßen an den deutlichen Anstieg der Freizeit- und Wirtschaftstätigkeit anzupassen. Das öffentliche Unternehmen Puertos Canarios, das dem Ministerium für öffentliche Arbeiten, Wohnungsbau und Mobilität der Regierung der Kanarischen Inseln untersteht, hat den Auftrag für die Sanierungsarbeiten an der Explanada del Castillete, einer wichtigen Verkehrsader im Hafen von Mogán im Süden Gran Canarias, offiziell vergeben. Das Projekt wurde an das Joint Venture (UTE) der Hermanos Medina La Herradura, SL und Constructora Lantigua e Hijos, SL, zum Nettobetrag von 672.897,20 € (ohne die kanarische allgemeine indirekte Steuer) mit einer strikten Ausführungsfrist von sechs Monaten vergeben.

Die staatliche Intervention ist eine direkte Reaktion auf den fortschreitenden Verfall und die baulichen Mängel dieses öffentlichen Raums. Dessen gegenwärtiger Zustand beeinträchtigt die Sicherheit, Zugänglichkeit und Funktionsfähigkeit eines Gebiets, in dem Tourismus, Wohnen und Fischerei nebeneinander existieren. Die durch die Verdichtung des Stadt- und Hafenzentrums von Mogán verursachten Verkehrs- und Fußgängerstaus machten eine umfassende technische Sanierung zur Verkehrsführung auf der Straße notwendig. Der vollständig von den Ingenieuren der Regionalregierung erstellte Plan zielt darauf ab, die vom Gemeinderat in den umliegenden Gebieten initiierten Sanierungsmaßnahmen fortzusetzen und so das Image der Gemeinde zu wahren.

Die Abwicklung dieses Auftrags erfolgte im Rahmen des vereinfachten öffentlichen Ausschreibungsverfahrens und ist somit formal in die Nachhaltigkeits- und Digitalisierungsagenda „Smart Eco-Ports“ integriert. Die unter der Marke Ecopuertos Autonómicos de Canarias (Regionale Öko-Häfen der Kanarischen Inseln) firmierende öffentliche Einrichtung hat sich zum Ziel gesetzt, Infrastrukturmängel in ihren direkt verwalteten Häfen zu beheben, ohne die Aktivitäten der ansässigen Unternehmen und Restaurants zu beeinträchtigen. Der bevorstehende Baubeginn durch das Gewinnerkonsortium erfordert in den nächsten sechs Monaten eine Umstrukturierung der Zufahrtslogistik zum Hafengebiet – ein entscheidender Faktor für den Dienstleistungssektor Gran Canarias in einem Umfeld hoher Volatilität für die regionalen Tourismus- und Schifffahrtsbranchen.

 

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