Das Sozialministerium der Kanarischen Inseln hat die Konzession für Spezialausrüstung an die Stadtverwaltung von Mogán formalisiert und die Gemeinde damit in das Netzwerk barrierefreier Badeeinrichtungen integriert. Die Regionalregierung stellt Amphibienrollstühle zur Verfügung, die mit Mitteln des EU-Förderprogramms „Next Generation“ finanziert werden. Die Betriebsverantwortung und die Wartungskosten werden für die nächsten 50 Jahre direkt an die Stadtverwaltung übertragen.
Die von Regionalministerin Candelaria Delgado und Bürgermeisterin Onalia Bueno unterzeichnete Vereinbarung legt einen strikten Fahrplan für die südliche Gemeinde fest. Mogán muss nicht nur die effektive Bereitstellung des Service an seinen Stränden gewährleisten, sondern auch die volle Verantwortung für die Logistik übernehmen: vom Transport und der Verladung der Ausrüstung über Reparaturkosten und Versicherung bis hin zur Lagerung. Die Nichteinhaltung dieser Bedingungen oder die Nutzung der Ausrüstung für Zwecke, die nicht mit der Behinderung zusammenhängen, berechtigt die Regionalregierung zum sofortigen Entzug der Konzession.
Das Projekt fällt unter den „Barrierefreien Spanien-Plan“, der mithilfe der Wiederaufbau- und Resilienzfazilität Infrastruktur für touristische Gemeinden bereitstellt. Das Kleingedruckte der Vereinbarung betont jedoch den „persönlichen und nicht übertragbaren“ Charakter der Konzession und untersagt dem Stadtrat ausdrücklich die Nutzung der Stühle an Dritte, mit Ausnahme von gemeinnützigen Organisationen, die für den Betrieb des Rettungsschwimmerdienstes zuständig sind.
Diese Übertragung der Zuständigkeit für öffentliches Eigentum verpflichtet die Gemeindeverwaltung, der Generaldirektion für Menschen mit Behinderungen jährliche Berichte über den Zustand der Materialien vorzulegen. Mit der Formalisierung dieser Verwaltungsregelung gibt die Regierung der Kanarischen Inseln die direkte Verwaltung der Vermögenswerte ab, die zwar im Besitz der Regionalregierung sind, nun aber von der Sorgfalt und den finanziellen Mitteln der Gemeinde Mogán abhängen, um sicherzustellen, dass die Südküste von Gran Canaria ihre Standards für universelle Barrierefreiheit beibehält.











