Die Montebalito-Immobiliengruppe hat die Gründung zweier neuer Tochtergesellschaften auf den Kanarischen Inseln, Vistabalito II SL und Vistabalito III SL, formalisiert und damit ihr Engagement in der Stadtentwicklung im Süden Gran Canarias bekräftigt. Beide Unternehmen wurden am 28. April im Handelsregister von Las Palmas eingetragen, verfügen über ein Stammkapital von jeweils 3.000 € und stehen unter der vollständigen Kontrolle der regionalen Muttergesellschaft Montebalito, dem ältesten an der spanischen Börse notierten Unternehmen der Inseln.
Die Gründung dieser Unternehmen, die ihren Betrieb offiziell am 27. Februar dieses Jahres aufnahmen, verfolgt einen ambitionierten Plan: den An- und Verkauf von Grundstücken, die Verwaltung von Baurechten und die umfassende Umgestaltung von Grundstücken durch Parzellierung und Urbanisierung. Die eingetragenen Firmensitze beider Unternehmen befinden sich in der Calle Profesor Agustín Millares Carlo in Las Palmas und stärken damit das operative Zentrum der Gruppe in der Provinz.
Die Managementstruktur dieser neuen Tochtergesellschaften spiegelt den jüngsten Führungswechsel an der Spitze des börsennotierten Unternehmens wider. Ana Belén Barreras, die nach dem Rücktritt ihres Vaters, José-Alberto Barreras, im Oktober 2025 die Position der Vorstandsvorsitzenden übernommen hatte, wurde zur gemeinsamen Geschäftsführerin beider Unternehmen ernannt. Diese Verantwortung teilt sie sich mit José Luis Rodríguez, der nach seiner Ernennung zum CEO und Mitglied der strategischen Gremien des Unternehmens nun eine Schlüsselfigur im operativen Tagesgeschäft ist.
Dieser rechtliche Schritt erfolgt im Zuge eines Generationswechsels und einer internen Umstrukturierung. Nach über einem halben Jahrhundert Geschäftstätigkeit seit der Gründung im Jahr 1972 will Montebalito unter der Führung der Familie Barreras seine Immobilienentwicklungskapazitäten optimieren. Die Ernennung von Rodríguez zum Verwalter und Vorstandsmitglied, die noch der endgültigen Bestätigung durch die nächste Hauptversammlung bedarf, unterstreicht die enge Zusammenarbeit zwischen den Eigentümern und der neuen Geschäftsführung.
Mit einer gefestigten Präsenz auf internationalen Märkten von Deutschland und Frankreich bis Brasilien und der Dominikanischen Republik deutet die Reaktivierung dieser Unternehmen auf den Kanarischen Inseln auf ein erneutes Interesse am heimischen Markt hin. Die börsennotierte Immobiliengruppe nutzt diese Einzelunternehmensstrukturen, um ihre Stadtentwicklungs- und Bauprojekte in einem für ihr Portfolio strategisch wichtigen Gebiet zu schützen und zu strukturieren.











