Mittwoch, 20. Mai 2026
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Endesa (Enel) investiert 30 Millionen in die Verlängerung der Nutzungsdauer des Wärmekraftwerks Tirajana im Süden von Gran Canaria.
Gianni Vittorio Armani, CEO von Endesa Gianni Vittorio Armani, CEO von Endesa

Endesa (Enel) investiert 30 Millionen in die Verlängerung der Nutzungsdauer des Wärmekraftwerks Tirajana im Süden von Gran Canaria.

Gara Hernández - M24h Donnerstag, 30. April 2026

 

Unión Eléctrica de Canarias Generación (Unelco), ein Tochterunternehmen des italienischen Enel-Konzerns Endesa, hat die Maßnahmen zur Sicherstellung des Weiterbetriebs des Wärmekraftwerks Barranco de Tirajana im Süden Gran Canarias eingeleitet. Das Unternehmen hat offiziell die Genehmigung für ein ambitioniertes Projekt zur Verlängerung der Lebensdauer dreier kritischer Gasturbinen beantragt: der Einheiten G2B, TG3B und TG4B, die in das GuD-Kraftwerk Barranco I integriert sind. Die geplanten Investitionen hierfür belaufen sich auf 30.667.931 €.

Die technische Maßnahme konzentriert sich auf eine umfassende Überholung der internen Anlagen, um einen zuverlässigen Langzeitbetrieb zu gewährleisten. Bei der G2B-Turbine umfasst die Maßnahme den kompletten Austausch des Gehäuses, des Rotors – einschließlich Verdichter- und Turbinenschaufeln – sowie des Anlassers. Im Kombikraftwerk werden die Verdichter modifiziert und fortschrittliche Systeme wie Purge Credit und Minimum Environmental Load (MEL) installiert, um die Leistung und die Betriebsflexibilität der Anlagen zu optimieren.

Das Modernisierungsprojekt sieht weder eine Steigerung der elektrischen noch der thermischen Leistung des Kraftwerks vor, noch ändert sich die Art des verwendeten Brennstoffs. Zu den wichtigsten Infrastrukturverbesserungen zählen die Installation einer neuen 6-kV-Sammelschiene im bestehenden Umspannwerk und der Austausch des Haupttransformators in Block TG3B. Da es sich um die Modernisierung bereits genehmigter und registrierter Anlagen handelt, hat die Generaldirektion Energie entschieden, dass das Projekt keiner Umweltverträglichkeitsprüfung unterliegt.

Die Regionalregierung hat eine 30-tägige öffentliche Konsultationsphase eingeleitet, in der alle Interessierten die technischen Unterlagen einsehen und Stellungnahmen abgeben können. Diese Modernisierung ist unerlässlich, um die Stabilität der Stromversorgung auf Gran Canaria im Zuge der Energiewende zu gewährleisten. Sie ermöglicht es dem Kraftwerk San Bartolomé de Tirajana, seine Leistungsfähigkeit mit modernisierter Steuerungstechnik und erneuerten mechanischen Komponenten aufrechtzuerhalten und so den Bedarf des Inselnetzes zu decken.

 

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