Diese wissenschaftliche Studie wird ein tieferes Verständnis der Entwicklung des Weltraums ermöglichen und zukünftige Management- und Kontrollstrategien leiten, insbesondere nach dem Durchzug des Sturms Therese.
Die ersten Ergebnisse verdeutlichen das seltene Vorkommen von Tilapia, einer invasiven Art, und den Anstieg einheimischer Arten wie Meeräsche, Goldbrasse, Lebranchos und Wolfsbarsch, um nur einige zu nennen.
Der Inselrat von Gran Canaria hat die traditionelle Fischfangmethode des Chinchorro als neue wissenschaftliche Probenahmemethode im Teich von Maspalomas eingeführt, mit dem Ziel, die Kenntnisse über das Ökosystem zu verbessern und Arten, insbesondere invasive Arten wie Tilapia, zu überwachen.
Diese Arbeitslinie wird seit Oktober 2025 im Rahmen der Kommission #AtodaCosta durch die Vereinbarung zwischen dem Ecoaqua University Institute - ULPGC und Gesplan entwickelt, die auf die biologische und ökologische Charakterisierung der Küstenlagune und die Erhaltung geschützter Naturräume an der Küste der Insel abzielt.
Der Einsatz von Schleppnetzen ist in diesem Zusammenhang nur ausnahmsweise und ausschließlich zu wissenschaftlichen Forschungszwecken zulässig, da er aufgrund seiner geringen Selektivität nicht zum Fischen erlaubt ist. Seine Anwendung begann im Februar 2026 in einer Versuchsphase und wurde seither optimiert, um die Effizienz der Probenahme und die Qualität der Informationen über die Lebensgemeinschaft des Teichs zu verbessern.
Der Minister für Umwelt, Klima, Energie und Wissen, Raúl García Brink, nahm am Montag an einem der mit dieser Technik durchgeführten Tests teil und betonte, dass es sich um eine Überwachungsmethode handele, die nach dem Durchzug des Sturms Therese besondere Bedeutung erlangt habe, da sie es ermögliche, die Entwicklung des Teichs durch den Vergleich der vorherigen und nachfolgenden Daten des Ökosystems zu überwachen.
Er fügte außerdem hinzu: „Im Vergleich zu Fallen ermöglicht es, mit jedem Wurf mehr Informationen zu gewinnen, da eine größere Anzahl von Exemplaren gefangen wird.“
Ein Ökosystem im Wandel
Die Verwendung eines Chinchorro-Netzes besteht darin, ein großes Netz vom Boot ans Ufer zu ziehen, wobei ein Halbkreis entsteht, der die Fische einschließt. Der gesamte Vorgang erfolgt manuell und ohne Motoren und gipfelt in der gemeinsamen Anstrengung, das Netz vom Ufer heranzuziehen, bis der Fang an Land gebracht ist.
Zu den Ergebnissen der Studie zählt die dominante Präsenz der einheimischen Meeräsche. Weitere erfasste Arten sind Goldbrasse, Goldbrasse, Meeräsche, Krabben, eine Garnelenart und – vor dem Sturm – Meeräschen von bis zu 50 Zentimetern Länge. Dies wirft Fragen hinsichtlich ihrer möglichen Anpassung und langfristigen Koexistenz mit Tilapia auf.
Bei der ersten Anwendung des Schleppnetzes wurden 1.929 Individuen bei einem einzigen Wurf gefangen, während zwischen Oktober 2025 und Januar 2026 5.428 Exemplare mit Hilfe verschiedener Tracking-Methoden gezählt wurden.
Bei der heute durchgeführten Probenahme wurden folgende Ergebnisse erzielt: 1.327 Meeräschen, 705 Goldbrassen, 38 Tilapia, 18 Wolfsbarsche, 1 Lebrancho, außerdem wurden Krabben, 1 Garnele und 15 Nacktschnecken gefunden.
Wissenschaftler weisen darauf hin, dass sich das System inmitten einer Phase ökologischer Anpassung befindet und hinsichtlich seiner Entwicklung weiterhin erhebliche Unsicherheiten bestehen, da die beobachteten Veränderungen eine direkte Folge des Sturms oder der Beginn einer neuen, stabilen Dynamik sein könnten. In diesem Zusammenhang betonen sie, dass die Lagune von Maspalomas ein Ökosystem im Wandel bleibt, dessen mittelfristiges Verhalten noch unbekannt ist.
Diese Studie, an der die Fischergenossenschaft von San Cristóbal mitwirkte, wird ein tieferes Verständnis ihrer Entwicklung ermöglichen und zukünftige Management- und Kontrollstrategien leiten, wobei invasive Arten besondere Beachtung finden werden.











