Laut den neuesten Tourismusdaten von Mabrian, dem Tourismusverband von Gran Canaria, die von Maspalomas24H konsultiert wurden, steht der Süden von Gran Canaria vor einer Sommersaison, die von steigenden Reisekosten geprägt sein wird.
Vier-Sterne-Hotels, die in San Bartolomé de Tirajana den größten Anteil am Unterkunftsangebot ausmachen, werden weiterhin einen Durchschnittspreis zwischen 140 € und 160 € pro Nacht anbieten. Diese Preisspanne ist stabiler und bietet eine wettbewerbsfähige Alternative zum Drei-Sterne-Segment, dessen Preise in den Sommermonaten kaum unter 100 € fallen werden. Die Daten zeigen, dass die sechsmonatige Vorplanung es den Hoteliers ermöglicht hat, ihre Preise an die weiterhin starke Nachfrage nach Reisen in den Süden Gran Canarias anzupassen, trotz gestiegener Transportkosten.
Prognosen zufolge wird es ab dem 13. April 2026 einen Preisanstieg geben, der insbesondere die Quellmärkte in Nordeuropa treffen wird. Norwegen führt die Liste der Länder mit den höchsten Flugpreissteigerungen an: Anfang August werden einfache Flugtickets voraussichtlich fast 550 € kosten, womit Norwegen seine Position als Markt mit den höchsten Anbindungskosten für die Insel festigt.
Großbritannien und Deutschland weisen einen ähnlichen Trend auf, allerdings mit etwas niedrigeren Ausgabenlimits. Britische und deutsche Touristen müssen ab der letzten Juliwoche mit stark steigenden Flugpreisen rechnen, die Höchststände von rund 400 € bzw. 450 € erreichen. Im Gegensatz dazu bleibt der Inlandsmarkt (ohne Inlandsflüge) am stabilsten, mit Preisen, die den ganzen Sommer über zwischen 150 € und 200 € schwanken. Dies könnte den Anteil des Festlandtourismus in den Badeorten Maspalomas und Playa del Inglés erhöhen.
Was Unterkünfte im Süden der Insel betrifft, so wird der Luxussektor die größten Preisschwankungen aufweisen. Fünf-Sterne-Hotels verzeichnen einen steigenden Preistrend, der Mitte August mit Wochenendaufenthalten von über 260 € pro Nacht für ein Doppelzimmer seinen Höhepunkt erreichen wird. Diese Kategorie erlebt in der ersten Augusthälfte, der Hauptsaison, einen starken Preisanstieg, bevor die Preise gegen Ende September allmählich sinken.











