Im Casa Condal de San Fernando in San Bartolomé de Tirajana fand das Treffen „Wasser und Gleichstellung: Frauen gestalten die Zukunft des Wassers“ statt, ein von Canaragua organisiertes Forum anlässlich des Weltwassertags 2026. Die Veranstaltung brachte institutionelle Vertreter und Führungskräfte aus dem Sektor zusammen, um die Rolle des Wassers als übergreifenden Treiber für Entwicklung, Technologie und Beschäftigung auf den Kanarischen Inseln zu erörtern.
Der Bürgermeister der Gemeinde, Marco Aurelio Pérez Sánchez, nahm gemeinsam mit der Direktorin des Arbeitsamtes der Kanarischen Inseln (SCE), Teresa Ortega Granados, und dem Präsidenten und CEO von Canaragua, José Juan González Salmah, an einem Gespräch teil. In ihren Ausführungen betonten sie, dass Wasser nicht nur ein lebenswichtiges Element, sondern auch ein Schlüsselfaktor für die Verbindung von ökologischer Nachhaltigkeit mit sozialem Fortschritt und der Schaffung hochwertiger Arbeitsplätze sei.
Teresa Ortega Granados betonte die Notwendigkeit, die Wasserwirtschaft zu einem spezialisierten Beschäftigungsfeld auszubauen, das weibliche Talente anzieht und fördert. Die Direktorin des Arbeitsamtes der Kanarischen Inseln (SCE) hob hervor, dass die Professionalisierung des Wassersektors in einer Region wie den Inseln ein direkter Weg zu Chancengleichheit sei, und forderte, dass die Führungsrolle von Frauen eine grundlegende Säule technologischer Innovationen in dieser Branche bilden müsse.
Die von Nayra Collado moderierte Veranstaltung umfasste zwei Podiumsdiskussionen. An der ersten Veranstaltung mit dem Titel „Der Wassersektor als hochqualifiziertes Ökosystem“ nahmen María José Miranda (ULPGC), Ana María Rodríguez (Aguas de Telde), die Pharmaexpertin Beatriz Pérez und Soraya Manjón Vega (Canaragua) teil. Das zweite Panel mit dem Titel „Breaking Moulds, Paving the Way“ brachte María de la Salud Gil (CCE), Ana Bernal und Magüi Melián Villalobos (Domingo Alonso Group) zusammen.
Das Treffen schloss mit dem Aufruf, den Wasserkreislauf als strategisches Ökosystem zu stärken. Die teilnehmenden Institutionen bekräftigten ihr Engagement für die Förderung weiblicher Talente in einem Sektor, der längst nicht mehr nur primäre Aufgaben übernimmt, sondern hohe technische Qualifikationen und eine Führungsvision erfordert, die für das nachhaltige Wachstum des Archipels unerlässlich sind.











