Die Staatsanwaltschaft hat beim Provinzgericht Las Palmas einen Antrag auf Eröffnung eines Verfahrens gegen drei Personen gestellt, die im Süden von Gran Canaria mit Drogen im Wert von fast 18.000 € festgenommen wurden. Die Angeklagten, IBL, DDG und ARP, wurden von der Polizei von Santa Lucía de Tirajana – die zum Gerichtsbezirk San Bartolomé de Tirajana gehört – bei einer Routinekontrolle auf dem Parkplatz der Plaza Cerruda festgenommen. Bei der Operation am 25. April 2024 wurden 2.481 Gramm Cannabis-Harz sichergestellt, die in dem Fahrzeug der Angeklagten versteckt waren.
Die polizeiliche Durchsuchung förderte nicht nur 25 Haschischpäckchen mit einem geschätzten Marktwert von 16.672 € zutage, sondern führte auch zur Beschlagnahme erheblicher Bargeldsummen in kleinen Scheinen. Bei der Festnahme fanden die Beamten 1.020 € im Besitz von IBL und 671 € im Besitz von DDG. Nach einer anschließenden Durchsuchung auf der Polizeiwache wurden weitere Päckchen gefunden: 19,48 Gramm hochreines Kokain (81,2 %), versteckt im Gepäck von DDG, und eine kleinere Menge Cannabis-Harz, die IBL bei sich trug.
Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass alle Substanzen im Gesamtwert von 17.960,5 € für den illegalen Verkauf zum Zwecke der Gewinnerzielung bestimmt waren und dadurch die öffentliche Gesundheit gefährdeten. Die Handlungen wurden als Straftat gegen die öffentliche Gesundheit in Form von gesundheitsschädlichen Substanzen eingestuft. Von den drei Angeklagten ist lediglich DDG vorbestraft; dies wird jedoch im vorliegenden Fall bei der Berechnung der Rückfallwahrscheinlichkeit nicht berücksichtigt.
Die Staatsanwaltschaft fordert für jeden der Angeklagten eine vierjährige Haftstrafe und eine Geldstrafe von 23.880 Euro sowie den Ausschluss von der Ausübung öffentlicher Ämter für die Dauer der Haftstrafe. Die Staatsanwaltschaft hat außerdem die Beschlagnahme und Vernichtung der sichergestellten Drogen sowie die Einziehung des Bargelds beantragt, dessen Herkunft in direktem Zusammenhang mit der Straftat steht. Das Verfahren wird nun vor dem Landgericht verhandelt, das über die strafrechtliche Verantwortlichkeit der Täter entscheiden wird.











