Der Immobilienmarkt in San Bartolomé de Tirajana schloss den März 2026 mit einem Durchschnittspreis von 4.709 € pro Quadratmeter ab, was einem Rückgang von 1,5 % gegenüber Februar entspricht. Trotz dieses monatlichen Rückgangs weist der Quartalstrend im Vergleich zum Dezember 2025 ein positives Ergebnis von 1,0 % auf, während das Wachstum im Jahresvergleich gegenüber März des Vorjahres beachtliche 7,4 % beträgt. Der aktuelle Preis liegt 2,2 % unter dem Allzeithoch der Gemeinde, das im Januar dieses Jahres mit 4.814 € pro Quadratmeter erreicht wurde.
Die Entwicklung der einzelnen Bezirke spiegelt eine deutliche Fragmentierung des Tourismussektors im Süden Gran Canarias wider. Playa del Inglés führt die Liste der teuersten Grundstücke mit 5.402 € pro Quadratmeter an, nachdem die Preise im Vormonat um 2,0 % gesunken sind und knapp unter ihrem Rekordhoch vom Februar 2026 liegen. Maspalomas-Meloneras verzeichnete im letzten Monat einen Anstieg von 2,8 % auf 5.399 € pro Quadratmeter, liegt damit aber immer noch 9,5 % unter dem Allzeithoch vom Juli 2025. San Agustín und Bahía Feliz verzeichneten einen monatlichen Anstieg von 2,9 % auf 4.940 € pro Quadratmeter.
Im Wohn- und Erweiterungsgebiet sticht Sonnenland mit einem Anstieg von 11,5 % im Vergleich zum Vorjahr hervor und erreichte trotz eines Rückgangs von 2,2 % in diesem Monat 4.239 € pro Quadratmeter. Das Viertel San Bartolomé Interior verzeichnet den stärksten Rückgang im Bericht mit einem monatlichen Minus von 6,8 % und einem identischen Rückgang von 6,1 % im Quartals- und Jahresvergleich, wodurch der Wert auf 3.786 € pro Quadratmeter sank. Dieser Wert liegt 22,5 % unter dem Höchststand vom November 2024, als der Grundstückspreis 4.884 € pro Quadratmeter erreichte.
Die jüngsten Entwicklungen in der Gemeinde bestätigen eine Stabilisierungsphase nach den starken Preisanstiegen im Jahr 2025. In diesem Jahr erreichten die jährlichen Preisschwankungen im Juni Höchststände von 18,3 % und im Juli von 17,4 %. In den letzten sechs Monaten schwankten die Preise zwischen 4.624 € im November und dem Höchststand im Januar 2026. Damit festigte sich ein hohes Preisniveau, das im Luxussegment dreimal so hoch ist wie der nationale Durchschnitt. Die Entwicklung in den kommenden Monaten wird zeigen, ob die Anpassung im März eine technische Korrektur oder der Beginn einer zyklischen Veränderung in diesem wichtigen Touristenziel der Kanarischen Inseln ist.











