Das Programm feiert sein 30-jähriges Bestehen, indem es seine Rolle als öffentliches Vorbild für die Entwicklung des Sektors bekräftigt.
Ausbildung, Industrie und nationale Prognosen prägen den gemeinsamen Fahrplan mit dem Verband der Modeschöpfer Spaniens für das Jahr 2026.
Gran Canaria Moda Cálida und der Verband der Modedesigner Spaniens (ACME) stellten heute ihre Kooperationsrichtlinien für 2026 vor und bekräftigten damit ein gemeinsames Arbeitsmodell, das die Insel als Maßstab für die strukturierte Entwicklung des Modesektors in Spanien positioniert.
![[Bild #22916]](https://maspalomas24h.com/upload/images/03_2026/9957_maspalomas24h1jpg.jpg)
Ziel dieser Maßnahme war es, ein gemeinsames Ökosystemmodell hervorzuheben und zu stärken, das die Insel als Vorbild für die strukturierte Entwicklung des Modesektors in Spanien positioniert.
In einem besonders bedeutsamen Jahr, in dem das Programm sein 30-jähriges Bestehen feiert, haben beide Institutionen die Entwicklung von Gran Canaria Moda Cálida zu einer öffentlichen Initiative hervorgehoben, die in der Lage ist, Industrie zu generieren, Talente zu fördern und sie national und international zu präsentieren.
Auf der Pressekonferenz im Casa Palacio des Cabildo von Gran Canaria erläuterten die Wirtschaftsministerin, Industrie, Handel und Handwerk, Minerva Alonso, und die Geschäftsführerin von ACME, Pepa Bueno, einen Fahrplan mit Schwerpunkt auf Ausbildung, Professionalisierung des Sektors und der nationalen Projektion der mit dem Programm verbundenen Designer.
In den Worten von Minerva Alonso„Die Zusammenarbeit mit ACME hat es uns ermöglicht, das Programm zu verbessern, auf die Bedürfnisse der Branche einzugehen und deren Erkenntnisse in die öffentliche Politik einfließen zu lassen. ACME war für uns ein Instrument der Weiterentwicklung und Verbesserung, da es uns berät, unsere Unternehmen begleitet und uns ermöglicht, die Trends und Bedürfnisse der Branche auf nationaler Ebene zu verstehen. Dies erleichtert die Neuausrichtung unserer Strategie im Rahmen der Inselpolitik und stärkt das Bademoden-Modemodell.“
Alonso hob auch die Rolle dieser Zusammenarbeit bei der Festigung des Bademoden-Laufstegs hervor: „Dank dieser Teamarbeit verfügen wir heute über eine europäische Plattform zur Präsentation von Bademodenkollektionen. Dadurch konnten die notwendigen Veränderungen eingeführt, unsere Spezialisierung gestärkt und zur Revitalisierung des gesamten Sektors beigetragen werden.“
Für seinen Teil, Peppa GutDer Geschäftsführer von ACME hob die Besonderheiten des von der Insel geförderten Modells hervor: „Gran Canaria Moda Cálida zeigt, dass sich Talente in der Branche entwickeln können, wenn eine klare Struktur und nachhaltige Unterstützung vorhanden sind. Genau daran arbeiten wir bei ACME: Wir verbinden Designer mit einem realen System, mit Werkzeugen und mit dem entsprechenden Kontext.“
Ein konsolidiertes Modell der Zusammenarbeit im öffentlichen Sektor
Die Zusammenarbeit der beiden Organisationen begann 2015 mit einer Reihe von professionellen Workshops auf der Insel. Dieses Konzept wurde 2016 und 2017 wiederholt. Im April 2018 trat Gran Canaria Moda Cálida offiziell als assoziiertes Mitglied der ACME bei. Seitdem haben sie ein Förderprogramm für Kreativschaffende entwickelt, das spezialisierte Schulungen, strategische Beratung und direkte Kontakte zur nationalen Branche vereint.
Diese Arbeit hat es uns ermöglicht, uns von isolierten Aktionen hin zu einem stabilen Modell zu entwickeln, das Design, Geschäft und externe Projektion integriert und Gran Canaria als aktiven Knotenpunkt innerhalb des spanischen Modeökosystems festigt.
Ausbildung, Industrie und echte Chancen
Eine der Säulen dieser Allianz war die Entwicklung eines auf die realen Bedürfnisse des Sektors zugeschnittenen Ausbildungsprogramms in Zusammenarbeit mit Bildungseinrichtungen auf der Insel, wie der Kunst- und Designschule von Gran Canaria und dem IES La Minilla.
Diese Maßnahmen haben sowohl lokale Designer als auch national anerkannte Fachleute einbezogen und so die Verbindung zwischen Ausbildung und beruflicher Praxis gestärkt.
„Wir erfassen die Bedürfnisse von Schülern und Lehrern und entwickeln darauf aufbauend gemeinsam mit spezialisierten Fachleuten Schulungsvorschläge, die die Lehre direkt mit der Realität der Branche verknüpfen“, erklärte Alonso.
Dieses Schulungsprogramm zeichnete sich durch die Teilnahme namhafter Designer und Branchenexperten aus, wie zum Beispiel: Helena Rohner, Modesto Lomba, Belén Larruy, Juan Carlos Mesa, Héctor Jareño, Agatha Ruiz de la Prada, Isabel Sanchís oder Maya HansenDarüber hinaus traten dort Spezialisten wie beispielsweise auf Daniel Sánchez, Ainhoa García Echaniz, José Manuel Prieto, José Manuel Díaz, Javier Martín Galán, Inmaculada Urrea oder Carlos Rui WambaWas die Designer der Insel betrifft, so finden wir Aurelia Gil, Pedro Palmas, Santi Carballo, Jorge Toledo, Nuria González und Carmen González oder Handwerker wie José Manuel Rodríguez (Tamarcos).Dieses umfassende Programm hat es ermöglicht, ein Ausbildungsökosystem zu konsolidieren, das Design, Industrie und technisches Wissen miteinander verbindet.
Nationale Perspektiven, Marktanbindung und neue Kooperationsformen
Durch die Zusammenarbeit wurde auch die Integration von Unternehmen der Kanarischen Inseln in ACME und deren Zugang zu wichtigen Plattformen wie Madrid es Moda erleichtert, wodurch sich ihre Sichtbarkeit und Marketingmöglichkeiten erweiterten.
Aktuell sind folgende Designer von den Kanarischen Inseln Mitglieder von ACME: Mare Far Niente, Chacho Souvenirs, Mommy Loves, Volcano Blood, Daria Bae, Pedro Palmas, Ogadenia Couture, Elena Morales und Aurelia Gil.
Mit Blick auf das Jahr 2026 werden beide Organisationen eine neue Phase des Programms entwickeln, die sich auf Schulung, strategische Reflexion und externe Projektion konzentriert.
Zunächst wird auf der Insel ein spezielles Ausbildungsprogramm unter Beteiligung von Designern und Branchenexperten gestartet, das sich auf Schlüsselbereiche wie Kollektionsentwicklung, Produktion und Markenpositionierung konzentriert.
Darüber hinaus wird ein Treffen stattfinden, um die Rolle der öffentlichen Politik bei der Förderung des Sektors zu analysieren und die Erfahrungen von Gran Canaria als Fallbeispiel für eine strukturierte Zusammenarbeit mit der Branche auszutauschen.
Parallel dazu wird im Rahmen von Madrid es Moda eine Sichtbarkeitsmaßnahme entwickelt, die es den Designern des Programms ermöglichen soll, ihre Arbeit in ein professionelles Umfeld zu bringen und so ihre Kontakte zur Presse, zu Branchenvertretern und zu neuen Marktchancen zu erleichtern.
Ein Modell der Zukunft
Nach mehr als einem Jahrzehnt progressiver Zusammenarbeit und einem strukturierten Modell seit 2015 festigen Gran Canaria Moda Cálida und ACME ein System, das über das Lokale hinausgeht und sich vollständig in die nationale Industrie integriert.
„Heute können wir sagen, dass Gran Canaria ein aktiver Teil des spanischen Modesystems ist. Wir haben uns von der Förderung von Talenten zum Aufbau einer Industrie mit Struktur, Unterstützung und Zukunftsperspektive entwickelt“, schloss Alonso.











