Samstag, 18. April 2026
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Der Süden von Gran Canaria atmet auf: Die Bewohner begrüßen den Einsatz der Armee inmitten des Chaos von Sturm Therese.

Der Süden von Gran Canaria atmet auf: Die Bewohner begrüßen den Einsatz der Armee inmitten des Chaos von Sturm Therese.

Gara Hernández - M24h Mittwoch, 25. März 2026

Die Ankunft der Militärischen Notfalleinheit (UME) in den Gemeinden San Bartolomé de Tirajana und Mogán wurde von den Bewohnern des Landesinneren und der Südküste Gran Canarias mit großer Erleichterung aufgenommen. Nach sechs Tagen unerbittlicher Verwüstung durch Sturm Therese brachte der Anblick der Militärkonvois und der Schlammpumpen Hunderten von Familien, die mit ansehen mussten, wie Wasser und Schlamm ihre Garagen, Keller und Häuser überfluteten, die erste Erleichterung. Die Dankbarkeit ist in Dörfern wie Cercados de Espino und Ayaguares spürbar, wo die überfluteten Schluchten und die abgeschnittenen Straßen in den vergangenen 48 Stunden ein Gefühl extremer Verwundbarkeit hervorgerufen hatten.

Der Einsatz des Militärs ist nicht nur eine Frage der technischen Logistik, sondern eine lebenswichtige Unterstützung für die Bevölkerung, die hilflos mitansehen muss, wie ihre Straßen – wie beispielsweise die GC-654 bei Risco Blanco – zerstört wurden. Bewohner der höher gelegenen Gebiete von Tirajana erlebten den Zusammenbruch der Mobilfunkverbindungen und drohende Stromausfälle. Die Militärische Notfalleinheit (UME) war somit die einzige operative Einheit, die in der Lage war, die von Erdrutschen verschütteten Straßen zu räumen. Der Einsatz von Feuerwehrfahrzeugen an den kritischsten Überschwemmungsstellen in der Arguineguín-Schlucht verhinderte weitere Schäden an der bereits stark beanspruchten privaten Infrastruktur.

Für die Bewohner im Süden kommt die militärische Unterstützung im schlimmsten Moment des Sturms, gerade als das regionale Gesundheitsministerium gezwungen war, nicht dringende medizinische Transporte auszusetzen, was die Sorgen der Patienten mit geplanten Terminen verstärkte. Das Wissen, dass die Militärische Notfalleinheit (UME) Unterstützung bei Evakuierungen und großangelegten Abpumpaktionen garantiert, hat die Anspannung in den lokalen Koordinierungszentren gemildert. Diese Dankbarkeit erstreckt sich auch auf die Sicherheit, die durch die Präsenz dieser Truppen auf vorsorglich gesperrten Strecken wie der Straße nach Ayacata oder der Zufahrt nach Tirma gewährleistet wird, wo Militärpatrouillen tödliche Unfälle auf Abschnitten mit extrem instabilem Asphalt verhindern.

Die Koordination, die nach der Ausweitung des Notstands auf Stufe 2 nun allein unter der Führung der Regierung der Kanarischen Inseln steht, stellt sicher, dass die staatlichen Ressourcen dort konzentriert werden, wo das Wasser am stärksten betroffen ist. Während die kommunalen Einsatzkräfte mit den über 110 Einsätzen, die an einem einzigen Morgen registriert wurden, überfordert waren, hat die Ankunft der Militärischen Notfalleinheit (UME) das Vertrauen im Süden Gran Canarias wiederhergestellt. Die Bevölkerung fühlt sich heute angesichts der Wucht von Sturm Therese nicht mehr so ​​allein gelassen. Der Mittwoch verspricht ein weiterer Tag des Widerstands zu werden, jedoch mit der Gewissheit, dass die operative Einheit des Heeres im Herzen der Schlucht stationiert ist, um eine Verschlimmerung der Katastrophe zu verhindern.

 

 

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