Dienstag, 14. April 2026
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Sturm Therese: Gran Canaria tritt in den Notstand der Stufe 2 ein und setzt den Präsenzunterricht diesen Mittwoch aus.

Sturm Therese: Gran Canaria tritt in den Notstand der Stufe 2 ein und setzt den Präsenzunterricht diesen Mittwoch aus.

MASPALOMAS24H Dienstag, 24. März 2026

Die Insel steht vor einem der heikelsten Tage des Wetterereignisses, nachdem aufgrund der Überschwemmungsgefahr der Notstand ausgerufen wurde. Es kommt zu sehr unregelmäßigen, aber lokal heftigen Regenfällen, zum Ablassen von Wasser aus Staudämmen und zu einem Anstieg des Wasserflusses in Schluchten, was äußerste Vorsicht erfordert.

Gran Canaria wurde am Dienstag, dem 24. März, aufgrund der Gefahr von Sturzfluten ab 09:30 Uhr unter regionalen Notstand gestellt, da Sturmtief Therese aufzog, wie die Regierung der Kanarischen Inseln mitteilte. Die offizielle Warnung geht von unorganisierten und konvektiven Regenfällen aus, die insbesondere den Osten und Süden Gran Canarias betreffen, wo der Boden bereits gesättigt ist. Es wird außerdem mit überlaufenden Staudämmen und erheblichen Überschwemmungen auf der gesamten Insel gerechnet. Die Regionalregierung weist zudem darauf hin, dass die Niederschlagsmenge am Nachmittag innerhalb von 12 Stunden 100 mm überschreiten könnte. 

 

Verschärft wird die Lage durch die sich verschlimmernde Lage in verschiedenen Teilen der Insel, darunter Erdrutsche, beschädigte Straßen, abgelegene Gebiete und Schluchten mit erhöhtem Wasserstand infolge der Wasserabgabe mehrerer Staudämme. Gleichzeitig berichteten verschiedene Medien über die Anforderung und Genehmigung des Einsatzes der Militärischen Notfalleinheit (UME) zur Unterstützung der Notfallmaßnahmen auf Gran Canaria. Diese Maßnahme steht im Zusammenhang mit der Ausweitung der Alarmstufe 2 und der Verstärkung der personellen und materiellen Ressourcen. 

 

Im Bildungsbereich hat das regionale Bildungsministerium bestätigt, dass der Präsenzunterricht an allen Bildungseinrichtungen auf Gran Canaria ab Mittwoch, dem 25. März, ausgesetzt wird. Der Unterricht wird, soweit möglich, online stattfinden. Die Regierung der Kanarischen Inseln betont, dass diese Entscheidung auf Vorsichts- und Präventionsmaßnahmen beruht und appelliert weiterhin an die Bevölkerung, unnötige Reisen zu vermeiden und sich von Flussbetten, Schluchten und anderen Risikogebieten fernzuhalten, solange die Lage instabil ist. 

 

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