Die Abteilung für Sicherheit und Notfälle des Stadtrats von San Bartolomé de Tirajana bittet die Einwohner, sich vorzubereiten und höchste Vorsicht walten zu lassen.
Die Straße GC-60 ist aufgrund von Überschwemmungen im Gebiet von Arteara, verursacht durch den Überlauf des Fataga-Staudamms, für den Verkehr gesperrt.
Der südliche Ökopark ist wegen Überschwemmungen geschlossen, was sich am Mittwoch auf die Müllabfuhr auswirken kann.
Die Notunterkunft ist zu 64 % belegt; dort befinden sich 32 Personen und 5 Haustiere.
Die Abteilung für Sicherheit und Notfalldienste des Stadtrats von San Bartolomé de Tirajana rät den Bewohnern der Ayagaures-Schlucht, die offiziellen Bekanntmachungen aufmerksam zu verfolgen und sich auf den erwarteten Anstieg des Wasserspiegels in der Schlucht vorzubereiten. Grund dafür ist die Wasserabgabe über den Überlauf des Staudamms in den kommenden Stunden. Der Ayagaures-Stausee sammelt derzeit das gesamte überschüssige Wasser aus dem La-Gambuesa-Stausee, und der Wasserstand ist seit vergangenem Sonntag rapide angestiegen. Die Bewohner werden zu äußerster Vorsicht aufgerufen.
Der durch die Regenfälle des Sturms Therese in der Nacht zum Dienstag und am frühen Morgen verursachte Überlauf des Fataga-Staudamms in den Gipfel- und Mittellagen der Gemeinde San Bartolomé de Tirajana führte schließlich zum Überlaufen der Schlucht in der Ebene von Arteara und zur vorsorglichen Sperrung der GC-60 an dieser Stelle. Das Fahrverbot betrifft Fahrzeuge bergauf und bergab.
Andererseits haben dieselben Regenfälle auch den Wasserstand in den Schluchten von Ayagaures und Chamoriscán ansteigen lassen, was – wie bereits am vergangenen Montag – zur vorsorglichen Sperrung der Straße nach Los Palmitos und der Hauptzufahrtsbrücke zu den Dörfern Lomo Gordo und Lomo Perera führte. Die Bewohner beider Dörfer nutzen den Weg neben dem Wasserpark als Ausweichroute.
Südlicher Ökopark
Zu den gravierendsten Folgen der jüngsten Regenfälle und der vorangegangenen Regenfälle zählt die Schließung des südlichen Ökoparks aufgrund der Überschwemmung der Zufahrtsstraße. Es wird an der Behebung des Problems gearbeitet. Die Abfallwirtschaft bittet die Einwohner der Gemeinde jedoch um ihre volle Unterstützung, da die Schließung des Ökoparks möglicherweise länger andauern und die reguläre Hausmüllabfuhr ausfallen könnte. Durch die Schließung des südlichen Ökoparks konnten die Müllwagen der Gemeinde nicht entladen werden; lediglich vier Fahrzeuge konnten dies mit Genehmigung des Inselrats im nördlichen Ökopark tun. Darüber hinaus deuten alle Anzeichen darauf hin, dass die Regenfälle an den Osthängen deutlich zunehmen werden, was die Zufahrt und die Arbeiten im südlichen Ökopark weiter erschweren könnte.
Die starken Regenfälle, die das Gebiet um Juan Grande und Castillo del Romeral durchnässt haben, führten in letzterem Ort zu einer gefährlichen Situation. Feuerwehrleute mussten zwei Personen helfen, die letztendlich unverletzt entkamen.
Zugang zu Sonnenland
Durch die Wasseransammlung kam es auch zur Überflutung der niedrigen Zufahrtsbrücke nach Sonnenland und deren Sperrung für den Verkehr. Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr mit Entwässerungspumpen konnte die Situation jedoch behoben und der Verkehr wieder aufgenommen werden.
![[Bild #22890]](https://maspalomas24h.com/upload/images/03_2026/7030_-maspalomas24hcom.jpeg)
Notunterkunft
Aufgrund der Regenfälle und der über die Ufer getretenen Schluchten ist die vom Stadtrat im El Tablero Sportpavillon eingerichtete Notunterkunft bereits zu 64 % belegt. Derzeit betreut das Rote Kreuz dort 32 Personen und 5 Haustiere.
Strände
Die Situation an den Stränden, wo weiterhin rote Flaggen gehisst sind und ein Badeverbot gilt, hat sich ebenfalls verschlechtert, insbesondere an den Mündungen der Schluchten, aufgrund der Ablagerung von Pflanzenresten, die vor allem an den Stränden von Las Burras, San Agustín und Maspalomas, aber auch an den kleinen Stränden der Wellenbrecher zwischen El Cochino und El Inglés deutlich sichtbar sind.
Erdrutsche
Sowohl Bürgermeister Marco Aurelio Pérez als auch der Stadtrat für öffentliche Sicherheit appellieren an die Bevölkerung, äußerste Vorsicht walten zu lassen und auf unnötige Reisen zu verzichten, insbesondere in den mittleren Höhenlagen und in Überschwemmungsgebieten. Sie raten dringend davon ab, durch erdrutschgefährdete Gebiete zu reisen, da die starken Regenfälle die Wahrscheinlichkeit gefährlicher Erdrutsche erheblich erhöhen.
Die Bewohner von Los Sitios de Abajo wurden außerdem darüber informiert, dass sie aufgrund des Überlaufs des La Sorrueda-Staudamms über Casas Blancas Zugang haben.











