Samstag, 18. April 2026
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Maspalomas kehrt zur Normalität zurück: Die Folgen von Sturm Therese konzentrieren sich auf die Bewältigung der Folgen für Küsten- und Mittelgebirgsregionen.

Maspalomas kehrt zur Normalität zurück: Die Folgen von Sturm Therese konzentrieren sich auf die Bewältigung der Folgen für Küsten- und Mittelgebirgsregionen.

Gara Hernández - M24h Montag, 23. März 2026

Der Süden und Südwesten von Gran Canaria bereitet sich auf einen Montag mit wetterbedingten Regenfällen vor und behält den Himmel genau im Auge. Der Inselrat von Gran Canaria hat bestätigt, dass die Alarmstufe 1 des Katastrophenschutzplans der Insel (PEIN) weiterhin gilt. Obwohl Sturmtief Therese allmählich nachlässt, hält die Gefahr lokaler Gewitterfronten die Gemeinden an den Südhängen und auf dem Gipfel in Alarmbereitschaft.

Am kommenden Montag werden lokale Behördenvertreter der Parteien PP-AV und CC gemeinsam mit Technikern des Island Water Council (CIA) eine Vor-Ort-Begutachtung der tatsächlichen Auswirkungen der Regenfälle durchführen. Im Mittelpunkt steht die Sicherheit der Schluchten und des Straßennetzes, das durch Erdrutsche und Schlammlawinen stark beeinträchtigt wurde.

Der Inselrat hat entschieden: Die Schließung aller Freizeiteinrichtungen und Aktivitäten im Freien an der gesamten Südseite der Insel bleibt bestehen. Ziel ist es, unnötige Fahrten zu vermeiden, die die Arbeit der über 1.200 unermüdlich im Einsatz befindlichen Rettungskräfte behindern könnten.

Die gute Nachricht inmitten der Notlage ist die spektakuläre Füllung der Stauseen. Präsident Antonio Morales gab bereits bekannt, dass die Staudämme der Insel mehr als 14 Millionen Kubikmeter Wasser aufgenommen haben. Im Süden wird die Lage ständig überwacht: Staudämme wie El Mulato und Gambuesa geben bereits kontrolliert Wasser ab.
Der berühmte Las-Niñas-Staudamm könnte in den kommenden Stunden mit der Wasserabgabe beginnen. Der Sorrueda-Stausee, eine der wichtigsten Wasserquellen im Südosten Spaniens, ist bereits zu 70 % gefüllt – ein Wert, der die Bewässerung der regionalen Landwirtschaft für die nächsten Monate sichert.

Obwohl der Wind etwas nachgelassen hat, wehen in den höheren Lagen weiterhin starke Böen. Die Behörden appellieren dringend an die Bevölkerung, auf „Hochwassertourismus“ zu verzichten. „Parken und Begehen öffentlicher Wasserwege ist verboten“, erinnert der Wasserrat der Insel alle, da die Gefahr besteht, dass neue Gewitterzellen über Nacht zu einem plötzlichen Anstieg des Wasserstands führen. Die raue See entlang der Südküste macht jegliche Aktivitäten auf dem Wasser oder das Annähern an die Brandungszonen unratsam. Normale Wetterbedingungen werden voraussichtlich erst am kommenden Mittwoch oder Donnerstag wiederhergestellt sein, wenn die Passatwinde wieder das Wetter auf der Insel bestimmen.

 

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