Die Wasserkarte des südlichen Gran Canaria, erstellt vom Wasserrat der Insel Gran Canaria, zeigt im März, kurz vor dem erwarteten Sturm, einen deutlichen Kontrast: Der hohe Wasserstand einiger Stauseen kann die anhaltende Dürre in den größeren Becken nicht kaschieren. Die Wasserbilanz für Gran Canaria im Februar verdeutlicht dies: Ohne Chira und Soria sind die Stauseen im Süden nur zu 18,66 % gefüllt. Candelaria und Vaquero sind vollständig gefüllt, während der Wasserstand in Ayagaures gesunken ist.
Wenn die großen Stauseen Chira und Soria aus der Analyse ausgeschlossen werden, zeigt die Wassersituation der Cabildo-Staudämme im Süden Gran Canarias Ende Februar 2026 ein deutlich optimiertes Ressourcenmanagement mit einem Füllstand von 18,66 %. Vor diesem Hintergrund beläuft sich das im übrigen Netz gespeicherte Gesamtvolumen auf 1.976.543 Kubikmeter, was einem Anstieg von 708.319 Kubikmetern gegenüber dem Vormonat entspricht.
Die Stauseen Candelaria und Vaquero standen in diesem Zeitraum im Mittelpunkt und erreichten ihre maximale Betriebskapazität. Beide sind zu 100 % mit 396.884 bzw. 267.041 Kubikmetern gefüllt, nachdem sie im letzten Monat deutliche Zuwächse von 238.718 Kubikmetern (Candelaria) bzw. 90.981 Kubikmetern (Vaquero) verzeichneten.
Der Gambuesa-Stausee nimmt hinsichtlich seiner Reserven eine mittlere Position ein und festigt seine Rolle als wichtigster Wasserspeicher außerhalb der großen Becken mit 590.141 Kubikmetern, was 43,76 % seiner Kapazität entspricht. El Mulato folgt mit bemerkenswerter Stabilität bei 31,88 % seiner Gesamtkapazität und 242.207 Kubikmetern Wasser. Die Lage in den tiefer gelegenen Stauseen bleibt hingegen äußerst kritisch. Fataga enthält nur noch 4,09 % seiner Kapazität (13.421 Kubikmeter), während Ayagaures mit einem Restvolumen von 6.497 Kubikmetern, was kritischen 0,35 % seiner Füllkapazität entspricht, fast vollständig leer ist.











