Dienstag, 14. April 2026
Maspalomas24h
CSIF bezeichnet das Gesetz zur Schulaufsicht als „Versagen des kanarischen Bildungssystems“ und warnt davor, dass es sich lediglich um eine politische Erklärung handeln könnte.

CSIF bezeichnet das Gesetz zur Schulaufsicht als „Versagen des kanarischen Bildungssystems“ und warnt davor, dass es sich lediglich um eine politische Erklärung handeln könnte.

MASPALOMAS24H Sonntag, 08. März 2026

Aus Sicht des CSIF können wir aufgrund unserer Erfahrung bestätigen, dass Parlamentarier mehr um ihre eigenen Interessen als um die wirklichen Probleme der Lehrer besorgt sind.

Die Gewerkschaft intervenierte im Bildungsausschuss des Parlaments der Kanarischen Inseln, um anzuprangern, dass dem Vorschlag konkrete Mechanismen, Fristen und Finanzierungsquellen fehlen.

 

Der Verband der unabhängigen Gewerkschaften und Beamten (CSIF) erschien während der Beratungen über den Gesetzentwurf zur Anerkennung der Autorität von Lehrern (11L/PPL-0007) vor dem Bildungsausschuss des Parlaments der Kanarischen Inseln und übermittelte eine klare und unmissverständliche Botschaft: Die Verordnung ist in ihrer jetzigen Form größtenteils deklarativ und gewährleistet keinen wirklichen und wirksamen Schutz für Lehrer auf den Kanarischen Inseln.

 

In ihrer Rede betonte die CSIF nachdrücklich, dass allein die Tatsache, dass ein Gesetz zur Sicherung der Autorität der Lehrer verabschiedet werden müsse, „ein wahres Versagen des kanarischen Bildungssystems darstellt“, ein Versagen, in dem sich – laut der Organisation – alle politischen Kräfte widerspiegeln, die zu irgendeinem Zeitpunkt Regierungsverantwortung getragen haben.

 

EIN GESETZ, DAS NUR DAS WIEDERHOLT, WAS BEREITS EXISTIERT. CSIF stellte klar, dass es das formale Ziel der Stärkung der Autorität der Lehrkräfte und der Verbesserung des Zusammenlebens an Schulen teilt. Es verurteilte jedoch den folgenden Text:

  • Es gibt lediglich wieder, was in den staatlichen Vorschriften über öffentliche Autorität und die Vermutung der Wahrhaftigkeit bereits festgelegt ist.
  • Es bekräftigt die bestehenden Verpflichtungen hinsichtlich der Rechtshilfe.
  • Es werden keine neuen Verfahren geschaffen.
  • Es werden keine Fristen für Maßnahmen festgelegt.
  • Es legt keine Budgetzuweisung fest.
  • Es beinhaltet keine wirklichen Verbesserungen der Arbeitsbedingungen des Lehrpersonals.

 

Für die Gewerkschaft ist das Risiko klar: „Ohne Ressourcen, ohne Fristen und ohne verbindliche regulatorische Weiterentwicklung könnte dieses Gesetz zu einer politischen Erklärung ohne wirkliche transformative Wirkung an den Arbeitsplätzen werden.“

 

 

Die Autorität wird nicht durch Dekret auferlegt. CSIF argumentierte im Parlament, dass Autorität nicht allein auf „potestas“ (normativer Macht) beruht, sondern auf „auctoritas“: beruflichem Prestige, institutioneller Unterstützung und angemessenen Bedingungen für die Ausübung der Lehrtätigkeit.

In diesem Zusammenhang erinnerte die Gewerkschaft daran, dass sie seit Jahren Folgendes fordert:

  • Reduzierung der Verhältnisse.
  • Templatestabilität.
  • Stärkung der Humanressourcen.
  • Effektive Karriereentwicklung.
  • Verbesserung der Arbeitsbedingungen.

 

"Autorität wird nicht per Dekret verordnet; sie entsteht durch institutionelle Unterstützung, angemessene Arbeitsbedingungen und wirksame berufliche Anerkennung.„CSIF betonte gegenüber den parlamentarischen Fraktionen.“

 

VON SYMBOLISCH ZU GARANTIEBASIERT. In ihrer Stellungnahme betonte die Gewerkschaft, dass sie nicht das Ziel des Gesetzes in Frage stelle, sondern vielmehr dessen mangelnde Präzision.

Lehrer benötigen keine regulatorische Wiederholung bereits anerkannter Rechte; sie brauchen:

  • Sofortige Aktivierung der Rechtsverteidigung.
  • Obligatorische Protokolle für den Fall von Angriffen.
  • Reale wirtschaftliche Schadensdeckung.
  • Personalverstärkung in Konfliktzentren.
  • Effektive und budgetgerechte Weiterentwicklung der Lehrerkarriere.

 

Rechtliche Strenge und regulatorische Sicherheit. Bei seinem Erscheinen wies CSIF auch auf die Notwendigkeit hin, die technische und rechtliche Strenge des Textes zu maximieren, um mögliche Zuständigkeitsprobleme zu vermeiden, und erinnerte daran, dass ein autonomes Gesetz weder den strafrechtlichen Autoritätsbegriff verändern noch in ausschließliche staatliche Befugnisse eingreifen kann.

 

Die Organisation argumentierte, dass die Anerkennung von Autorität im administrativen und disziplinarischen Bereich klar definiert werden müsse, um die Rechtssicherheit des Lehrpersonals zu gewährleisten, ohne die Gültigkeit der Regel zu beeinträchtigen.

 

ECHTE UNTERSTÜTZUNG, NICHT SCHLAGZEILEN. CSIF schloss seine Intervention mit einer klaren Botschaft an die Parlamentsfraktionen: „Damit dieses Gesetz nützlich ist, muss es vom Symbolischen zum Operativen, vom Deklarativen zum Garantierenden, vom Programmatischen zum Budgetierten und vom Formalen zum realen Schutzinstrument werden.“

Die Gewerkschaftsorganisation bekräftigte, dass sie auch weiterhin ein Modell professioneller und unabhängiger Gewerkschaftsarbeit verteidigen werde, das sich nicht mit Schlagzeilen aus der Gesetzgebung zufriedengibt, sondern wirksame Regelungen, ausreichende Ressourcen und echten Respekt für die Lehrer fordert.

Die Lehrer der Kanarischen Inseln – so das Fazit des CSIF – benötigen wirksame institutionelle Unterstützung, nicht nur formale Anerkennung.

 

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